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Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Pietro Mennea

Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Sprint-Legende Mennea
Von Eurosport

21/03/2017 um 12:37

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Tod von Sprint-Legende und Olympiasieger Pietro Mennea.

21. März

Er ist der bislang schnellste weiße Sprinter der Geschichte über 200 Meter. Am 21. März 2013 starb der Italiener Pietro Mennea in Rom an einem Krebsleiden. Mennea wurde 60 Jahre alt.

Mennea wurde 1980 in Moskau Olympiasieger über 200 Meter und gewann zudem in München 1972 zweimal Olympiabronze. Zusätzlich sicherte er sich gleich drei Titel bei Europameisterschaften, darunter 1978 in Prag den Doppelschlag über 100 und 200 Meter.

Endgültig in die Leichtathletik-Geschichte ging er aber mit einem anderen Rennen ein. Am 12. September 1979 lief Mennea bei den Studenten-Weltmeisterschaften im Finale über 200 Meter mit 19,72 Sekunden zum Titel: Weltrekord!

Die Bestmarke hatte stolze 17 Jahre Bestand und wurde erst am 24. Juni 1996 vom US-Amerikaner Michael Johnson unterboten. Fast 40 Jahre nach dem Endlauf in Mexiko-City ist Menneas Zeit weiterhin Europarekord.

Ihm wurde vorgeworfen, dass er seine Rekordzeit nur durch die Höhenlage erzielte. Doch zwischen 1980 und 1983 hielt er in 19,96 Sekunden auch den Weltrekord auf einer Flachlandbahn. Seinen Ehrentitel "Pfeil des Südens" trug er also mit vollem Recht.

Pietro Mennea

Pietro MenneaAFP

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