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Kein Tag wie jeder andere: Sven Hannawald gewinnt alle vier Springen der Vierschanzentournee

Kein Tag wie jeder andere: Hannawald holt den "Grand Slam" der Skispringer
Von Eurosport

05/01/2017 um 23:15

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Sven Hannawald.

6. Januar

Ausgerechnet zum 50. Geburtstag der Traditionsveranstaltung gelang der "Grand Slam". Sven Hannawald gewann am 6. Januar 2002 das Skispringen in Bischofshofen und damit als erster und bislang einziger Springer überhaupt alle vier Wettbewerbe innerhalb einer Saison.

Der Triumphzug des damals 28-Jährigen war der Höhepunkt eines Skisprung-Booms in Deutschland, der mit den Erfolgen von Martin Schmitt 1999 begann. Nach seinen Erfolgen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen deklassierte Hannawald am Bergisel in Innsbruck das Feld, lag 23 Punkte vor dem zweitplatzierten Adam Malysz aus Polen.

Schon mit dem ersten Durchgang und starken 139 Metern in Bischofshofen war der Tournee-Gesamtsieg Hannawald quasi nicht mehr zu nehmen. Im Finale folgten noch einmal 131,5 Meter – vierter Tagessieg im vierten Tourneespringen. Hannawald stieg zum Star in Deutschland auf und wurde schließlich zu Deutschlands Sportler des Jahres 2002 gewählt.

"Dass ich geschafft habe, woran sich ganze Generationen von Skispringern die Zähne ausgebissen haben, macht mich unheimlich stolz", gab der gebürtige Sachse nach dem Wettbewerb zu.

Sven Hannawald - Vierschanzentournee 2001

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