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Biathlon: Frauen-Bundestrainer Hönig sieht Mannschaft "auf gutem Weg"

Biathlon: Frauen-Bundestrainer Hönig sieht Mannschaft "auf gutem Weg"
Von SID

05/08/2017 um 20:40Aktualisiert 05/08/2017 um 20:47

Gerald Hönig, Biathlon-Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, ist drei Monate vor Beginn des olympischen Winters zufrieden mit dem Stand der Vorbereitung.

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"Wir arbeiten weiterhin an der Basis der Dinge, die bereits in der Vergangenheit gut funktioniert haben. Und ich denke, dass wir da auf einem guten Weg sind", sagte Hönig in einem Interview auf der offiziellen Webseite des Biathlon-Weltverbandes IBU.

In der vergangenen Saison hatte vor allem Laura Dahlmeier für Glanzlichter gesorgt. Die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen gewann bei den Weltmeisterschaften in Hochfilzen fünf Goldmedaillen und sicherte sich neben dem Gesamtweltcup auch zwei kleine Kristallkugeln. Die deutsche Damen-Staffel gewann zudem alle fünf Wettbewerbe der Saison.

Entsprechend groß sind die Hoffnungen, bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang (9. bis 25. Februar) ähnliche Erfolge zu erzielen. Hönig aber warnt vor überzogenen Erwartungen. "Unsere Erfolge der vergangenen Jahre haben die Messlatte ziemlich hoch gelegt. Es wird nicht einfach, das zu wiederholen, und wir gehen auch nicht davon aus", sagte er.

Der Schlüssel zu den Erfolgen sei es ohnehin gewesen, sich nicht auf einzelne Höhepunkte zu fokussieren. "Ich denke nicht, dass wir gut beraten wären, wenn wir uns immer wieder daran erinnern, dass die olympische Saison eine besondere Saison ist", sagte Hönig.

"Vor drei Jahren haben wir ein Konzept für dieses junge Frauen-Team erstellt und uns gefragt: Was wollen wir erreichen und wo stehen wir aktuell? Wie viel können wir von ihnen erwarten und wie können wir die Herausforderungen kontinuierlich steigern? Das ist der Weg, dem wir seither stetig folgen wollen", erklärte Hönig.

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