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#sowasvonbereit: Laura Dahlmeiers emotionale Rückkehr nach Hochfilzen

Dahlmeiers emotionale Rückkehr an historische Stätte
Von SID

06/12/2017 um 14:11Aktualisiert 06/12/2017 um 18:22

Überfliegerin Laura Dahlmeier feiert im Weltcup an historischer Stätte ihren Saison-Einstand. "Hochfilzen ist voller positiver Erinnerungen. Schön, wieder herzukommen!", schrieb die 24-Jährige kürzlich auf Facebook, versehen mit dem Hashtag #sowasvonbereit. Bei ihrer Rückkehr trifft Dahlmeier gleich auf eine ehrgeizige und in dieser Saison bislang sehr erfolgreiche Teamkollegin.

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Für Dahlmeier, die bei den Weltmeisterschaften im Februar mit fünf Titeln und einmal Silber Geschichte geschrieben hatte, ist es ein verspäteter Saisoneinstieg.

Den Weltcup-Auftakt in Östersund verpasste sie wegen einer Erkältung - jetzt fiebert sie ihrem emotionalen Einstand in Österreich "erst recht" entgegen.

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Doch Dahlmeier bremst die Erwartungen.

Vor den Rennen am kommenden Wochenende sagte sie zurückhaltend:

"Dass meine Form gleich bei einhundert Prozent sein wird, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Wunderdinge erwarte ich nach der Krankheit eher nicht."

Dies sei für sie "eine Standortbestimmung. Das heißt, ich muss jetzt in den Wettkampfrhythmus reinkommen", ergänzte Dahlmeier. Das Wichtigste aber: Sie sei nun "wieder komplett gesund". Am vergangenen Wochenende hatte sie bereits bei einem FIS-Rennen in Seefeld teilgenommen.

Doch trotz Dahlmeiers Startproblemen in die Olympia-Saison sieht sich Herrmann noch nicht auf Augenhöhe.

Die 28-Jährige sagt voller Respekt:

"Zu Laura fehlt mir noch sehr, sehr viel. Sie legt eine unglaubliche Konstanz hin und ist die beste Biathletin der Gegenwart."

Konkurrenz belebt das Geschäft - sagt auch Herrmann

Mit Blick auf die Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) sprach Herrmann aber von einer "super Konstellation für Biathlon-Deutschland", denn: "Ich habe das Privileg, mit ihr zu trainieren. Wir pushen uns immer gegenseitig, auch mal mit kurzen Sprints. Da ist sie auch scharf drauf, sich mit mir zu messen." Das kann Dahlmeier nun auch im Wettkampf - erst am Freitag im Sprint über 7,5 km und dann am Samstag in der Verfolgung über 10 km.

Auch wenn die ehrgeizige Herrmann, die erst im vergangenen Winter vom Langlauf- ins Biathlon-Lager gewechselt war, Vergleiche mit Dahlmeier scheut - Geschmack am Gewinnen hat sie bekommen. "Daran könnte man sich gewöhnen. Wenn man am Start ist, will man das Optimum herausholen", sagte sie. Ihr sei aber "auch klar, dass das kein Selbstläufer ist und ich speziell beim Schießen weiter konsequent arbeiten muss".

Sie sei deshalb "einfach nur glücklich", fügte sie an, "dass ich in Hochfilzen dabei sein kann. Das war ja vor den ersten Weltcup-Rennen noch überhaupt nicht klar." Im Frühjahr sei sie noch als Zuschauer zur WM nach Hochfilzen gefahren, "und jetzt, ein paar Monate später, stehe ich dort selbst am Start". Zusammen mit der Biathlon-Königin.

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