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Friedrich vor Pyeongchang skeptisch: "Werden keine deutschen Bobspiele"

Friedrich vor Pyeongchang skeptisch: "Werden keine deutschen Bobspiele"
Von SID

27/02/2017 um 13:45Aktualisiert 27/02/2017 um 13:48

Der frischgebackene Doppel-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) rechnet bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang nicht mit einem ähnlichen Coup der deutschen Bobpiloten wie am Wochenende bei der Heim-WM am Königssee.

"Das werden keine deutschen Bobspiele. So ein Ergebnis wie hier, das sage ich jetzt, wird nicht passieren", erklärte der 26-Jährige am Montag bei Sky Sports News HD.

Am Königssee hatte Friedrich am Sonntag zeitgleich mit dem Stuttgarter Johannes Lochner Vierer-Gold gewonnen, ein Novum in der Geschichte des Bobsports. Auch im Zweier war Friedrich siegreich. Zudem gab es zweimal Bronze durch Lochner (Zweier) und Nico Walther (Vierer/Oberbärenburg).

Olympia habe "eh immer sein eigenes Gesetz", begründete Friedrich seine Skepsis für das Highlight des kommenden Winters, "da werden wieder andere Leute mit anderen Anschiebern dabei sein. Das wird ein komplett neu gemischtes Feld."

Francesco Friedrich wird am Mittwoch mit dem deutschen Bob-Tross nach Pyeongchang reisen, wo am 18./19. März das Weltcup-Finale ausgetragen wird. "Ich kenne die Bahn, war Anfang des Jahres dort", sagte der Sachse, "ich hatte dort schon 18 Läufe, jetzt kommen weitere 30 dazu."

Friedrich erhofft sich, "dass wir da noch ein paar Tricks und Kniffe auf der Bahn kennenlernen, bessere Setups finden. Ich wünsche mir, dass die Bahn in richtig schneller Verfassung ist, dass man wirklich zu ein paar Erkenntnissen kommt."

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