SID

Stanley-Cup-Finale: Pittsburgh fehlt nur noch ein Sieg

Pittsburgh erzaubert sich Matchball mit Gala
Von SID

09/06/2017 um 10:39

Titelverteidiger Pittsburgh Penguins fehlt nach einer meisterlichen Vorstellung nur noch ein Sieg zum zweiten Stanley-Cup-Triumph in zwölf Monaten. Erneut ohne Nationalspieler Tom Kühnhackl fertigte das Team um den überragenden Superstar Sidney Crosby die Nashville Predators im fünften Play-off-Finale der NHL mit 6:0 (3:0, 3:0, 0:0) ab.

Der viermalige Meister führt in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 und kann in der Nacht zu Montag (2:00 Uhr MESZ) in Nashville seinen fünften Titelgewinn perfekt machen.

Pittsburgh überrollt Nashville

Justin Schultz (2.), Bryan Rust (7.), Jewgeni Malkin (20.), Conor Sheary (22.), Phil Kessel (29.) und Ron Hainsey (37.) erzielten die Tore für die Penguins, die auch ihre ersten beiden Heimspiele gewonnen hatten (5:3 und 4:1). Crosby bereitete drei Tore vor. "Wir hatten einen ganz starken Start", sagte Crosby, warnte aber vor Selbstzufriedenheit:

"Das Wichtigste ist, dieses Momentum zu nutzen. Wir müssen begreifen, dass wir gegen ein hoch motiviertes Team spielen werden, es ist noch nicht vorbei."

Nashvilles Torhüter Pekka Rinne, bei den beiden Siegen der Predators (5:1 und 4:1) überragend, wurde nach dem ersten Drittel und drei Gegentoren bei neun Schüssen ausgewechselt. Kühnhackl, der zuletzt am 8. Mai gespielt hatte, kam für Pittsburgh wieder nicht zum Einsatz.

Nach 15 Überzahlsituationen in Folge ohne Tor schlugen die Penguins gleich im ersten Powerplay des Spiels zu: Nach Crosbys Pass traf Schultz mit einem Schlagschuss durch Rinnes Beine. Als Malkin zehn Sekunden vor Ende des ersten Drittels auf 3:0 erhöhte, war die Partie bereits entschieden.

Nashville war erstmals in der Finalserie deutlich unterlegen und fand gegen die schnellen Stürmer um Crosby kein Rezept. "Sidney bedeutet uns alles. Er ist ein Gewinner und besonders stark, wenn es darauf ankommt", sagte Schultz über den herausragenden Kapitän der Pens.

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