SID

Nach Ausstiegsdrohung: Formel-1-Chef Chase Carey auf Schmusekurs mit Ferrari

Nach Ausstiegsdrohung: F1-Chef Carey auf Schmusekurs mit Ferrari
Von SID

10/11/2017 um 21:51

Nach den Ausstiegsdrohungen vom Ferrari-Rennstall gehen die Formel 1-Besitzer auf Kuschelkurs mit dem italienischen Traditionsteam. "Es gibt keine wirklichen Unterschiede zwischen Ferraris Ansichten und unseren. Es gibt eine einzige Formel 1, und die Teams müssen einmalige Autos im Bereich Motor und Chassis bauen können", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey der "Gazzetta dello Sport".

Angesichts eines möglichen neuen Motorenreglements ab der Saison 2021 und der angedachten Budgetdeckelung hatte Ferrari-Präsident Sergio Marchionne das Formel-1-Engagement der Scuderia infrage gestellt. "Wenn wir den Sandkasten so stark verändern, dass man ihn nicht mehr als Sandkasten erkennt, dann möchte ich nicht mehr darin spielen", hatte der 65-Jährige gesagt und hinzugefügt: "Sollten wir Umstände vorfinden, deren Ergebnisse der einmaligen Position von Ferrari nicht zuträglich sind, dann macht Ferrari das nicht mit."

Carey. Formel 1 braucht Reformen

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