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Flüchtet Kingsley Coman zu Pep Guardiola zu Manchester City?

Flüchtet Coman zu Pep Guardiola nach Manchester?

18/04/2017 um 14:48Aktualisiert 18/04/2017 um 16:29

Kingsley Coman galt in der letzten Saison als legitimer Nachfolger von Franck Ribéry und Arjen Robben: Pfeilschnell, technisch beschlagen, torgefährlich. 18 Scorerpunkte sammelte der 20-Jährige in seiner Premieren-Saison - unter Trainer Pep Guardiola. Seit Carlo Ancelotti bei den Bayern das Sagen hat, ist Coman bestenfalls noch Joker. Nun lockt der Ex-Coach.

Wie die französische Tageszeitung "Le Parisien" berichtet, zeigt Guardiola-Club Manchester City großes Interesse an Kingsley Coman. Der Franzose fühle sich demnach beim FC Bayern vom Rest des Teams "isoliert" und möchte angeblich weg. Bereits in den vergangenen Wochen wurde über ein Interesse der beiden Londoner Clubs Arsenal und Chelsea am Flügelflitzer spekuliert.

Coman ist in München nicht erste Wahl.

Coman ist in München nicht erste Wahl.SID

Aktuell steht Coman noch bei Juventus Turin unter Vertrag, die Bayern können den französischen Nationalspieler bis Ende April für 21 Millionen Euro fest verpflichten. Bei einem sofortigen Wiederverkauf winkt ein sattes Transferplus: Laut "Daily Mirror" wäre ManCity bereit, rund 46 Millionen Euro für Coman auf den Tisch zu legen. Geld, das die Bayern zwar nicht unbedingt benötigen, aber sofort in Leverkusens Offensivallrounder Julian Brandt investieren könnten. Und: Es ist verwunderlich, dass die Bayern trotz entsprechender Medienberichte die feste Verpflichtung Comans noch nicht offiziell bekannt gegeben haben. Gab es möglicherweise das Veto des Franzosen?

Eurosport-Check: Bayern und Coman – das schien letzte Saison noch zu passen. An Arjen Robben und Franck Ribéry ist aktuell jedoch kein Vorbeikommen. Sollte nun Guardiola mit Scheich-Millionen und Spielpraxis locken, werden sich sowohl die Bayern als auch Coman über die weitere Zusammenarbeit unterhalten müssen. Fakt ist aber auch: Coman ist ein Rohdiamant, der mit Julian Brandt die Ära nach "RibRob" prägen könnte.

Transferwahrscheinlichkeit: 10 Prozent

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