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Sebastian Rode und der BVB: Ein frühes Ende bahnt sich an

Rode und der BVB: Ein frühes Ende bahnt sich an

19/04/2017 um 16:59

Sebastian Rode zog es Anfang der Saison von Bayern München zu Borussia Dortmund, der Grund: die Hoffnung auf einen Neuanfang und Spielzeit. Doch der gewünschte Durchbruch bei den Borussen bleibt aus. Die Verpflichtung des Mönchengladbacher Youngsters Mohamad Dahoud verspricht eine noch aussichtslosere Situation in der kommenden Saison. Rode könnte daher im Sommer zum 1. FC Köln flüchten.

Nach Informationen der "Sport Bild" sind die Kölner auf der Suche nach einer Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Sebastian Rode wäre eine denkbare Lösung. Beim BVB ist der 26-Jährige nur Ersatzmann, lediglich fünf Startelf-Einsätze verbuchte der ehemalige Münchner in dieser Saison. Außerdem warf ihn eine Leistenoperation, die ihn bis Ende März außer Gefecht setzte, im Kampf um die erste Elf weiter zurück. Schon nach einem Jahr könnte der 26-Jährige die Dortmunder wieder verlassen.

Flucht nach Köln?

Rodes Vertrag beim BVB läuft noch bis 2020, für einen Transfer im Sommer müsste der Kölner Geschäftsführer Jörg Schmadtke also ein passendes Angebot liefern. Eine Ablösesumme von acht bis zehn Millionen Euro wäre denkbar.

Eurosport-Check: Dass Sebastian Rode nach nur einem Jahr das Kapitel Borussia Dortmund bereits beendet, scheint sehr wahrscheinlich. Mit Mohammad Dahoud sichert sich der BVB zum Sommer einen talentierten Mittelfeldspieler, der in der jungen Dortmunder Mannschaft einen Stammplatz einnehmen soll.

Ob Köln der passende Zufluchtsort ist, bleibt offen. Auch in der Domstadt müsste sich Rode harter Konkurrenz erwehren. Der passsichere Kapitän Matthias Lehmann ist gesetzt und trotz seiner 33 Jahre - hinter Jonas Hector - noch einer der laufstärksten Spieler der Kölner. Außerdem zeigen derzeit bei Miloš Jojić und vor allem Marco Höger die Formkurven deutlich nach oben.

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