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FC Bayern könnte bei DFB-Stars Wagner, Goretzka, Gnabry, Draxler, Brandt, Werner, Özil zuschlagen

Draxler, Werner, Özil & Co.: Bei diesen DFB-Stars könnte Bayern zuschlagen

08/12/2017 um 19:30Aktualisiert 14/12/2017 um 11:48

Beim FC Bayern München hat längst die Zukunftsplanung begonnen. Der Rekordmeister muss sich perspektivisch neu aufstellen und wird dabei vor allem auf deutsche Spieler schauen. Sandro Wagner wäre eine Sofortlösung, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Julian Draxler, Julian Brandt und Timo Werner allesamt Langzeitvarianten, Mesut Özil irgendwas dazwischen. Eurosport.de wagt Einschätzungen.

Drei Spiele noch in der Bundesliga und eines im DFB-Pokal, dann ist das Fußballjahr 2017 für den FC Bayern beendet. Im Hintergrund wird längst die Zukunft geplant, nicht zuletzt nach einer Maxime, die Uli Hoeneß einst proklamierte: in München den "FC Bayern Deutschland" bauen.

Wie passend, dass sich gleich mehrere DFB-Stars für den Rekordmeister anbieten. Eurosport.de nennt den Stand und wagt Einschätzungen.

Sandro Wagner - die vermeintliche Formsache

  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 30 Jahre, Vertrag bis 2020

Für TSG-Trainer Julian Nagelsmann ist die Sache durch: "Da brauchen wir nicht drumherum reden. Ich gehe davon aus, dass das in den nächsten ein, zwei Wochen über die Bühne geht."

Prognose: Bayern will, Wagner will. Die Parteien werden sich im Winter einigen.

Leon Goretzka - die nahende Bekanntgabe

  • FC Schalke 04
  • 22 Jahre, Vertrag bis 2018

Etliche europäischen Top-Teams haben aufgemerkt, Goretzkas Tendenz soll Bayern oder Barcelona heißen. "Als FC Bayern würde ich ihn blind nehmen", sagt "Sky"-Experte Lothar Matthäus, während sich Karl-Heinz Rummenigge im Sommer zurückhaltend äußerte, das Münchner Interesse jedoch nicht verbarg: "Ich möchte keine Unruhe stiften. Der Spieler muss über seine Zukunft entscheiden."

Prognose: Keine Chance für Schalke, Niete für Bayern. Goretzka wählt Barça.

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Serge Gnabry - die längere Leihe

  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 22 Jahre, Vertrag bis 2018

In diesem Sommer von Bayern verpflichtet und unverzüglich an Hoffenheim verliehen, für ein Jahr. Nicht ausgeschlossen, dass Gnabry den Deal um eine weitere Saison ausdehnen möchte, zumal Nagelsmann sagt: "Er ist noch lange nicht da, wo er hin muss, wenn er bei dem Verein spielen will, dem er gehört."

Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen hat "große Hoffnung, dass er noch ein Jahr bleibt". Bei Bayern schwingt sich Kingsley Coman gerade zum designierten Nachfolger von Franck Ribéry auf - das macht's nicht leichter.

Prognose: Siehe Rosen. Zum Vorteil aller.

Video - Power-Ranking Achtelfinale: Sané und Co. hängen Bayern ab

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Julian Draxler - die interessante Aussage

  • Paris Saint-Germain
  • 24 Jahre, Vertrag bis 2021

Über Jahre lose bei den Münchnern gehandelt, aber ziemlich etabliert bei PSG. "Es ist für mich überhaupt kein relevanter Zeitpunkt, über meine unmittelbare oder nähere Zukunft nachzudenken", sagt Draxler, fügt allerdings an: "Natürlich ist die Bundesliga immer interessant."

Prognose: Draxler wechselt zu Bayern. Der Zeitpunkt ist offen.

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Julian Brandt - die kolportierte Einigung

  • Bayer Leverkusen
  • 21 Jahre, Vertrag bis 2019

Laut "Express" mit dem Rekordmeister für 2018 handelseinig; dann soll eine vergleichsweise läppische Ausstiegsklausel von 12,5 Millionen Euro greifen. Wie Gnabry und Draxler wäre Brandt einer fürs schwere Robbéry-Erbe.

"Wir sind so verblieben, dass wir uns nach Saisonende zusammensetzen. Es gibt keine Geheimnisse zwischen uns", sagt Leverkusens Sportchef Rudi Völler zu "Bild".

Prognose: Willkommen in München, Herr Brandt. Nächsten Sommer.

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Timo Werner - die verpasste Gelegenheit

  • RB Leipzig
  • 21 Jahre, Vertrag bis 2020

Bedeutet übersetzt, dass er sich Bayern vorstellen konnte bzw. kann. Real Madrid hat Werner ebenfalls auf dem Zettel.

Prognose: Verlässt Leipzig vor seinem ursprünglichen Vertragsende - nach Spanien.

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Mesut Özil - die unrealistische Szenerie

  • FC Arsenal
  • 29 Jahre, Vertrag bis 2018

Özils Name fällt immer mal wieder im Münchner Umfeld, wenn auch nie wirklich konkret. Bei Arsenal ziehen sich Verhandlungen inzwischen so lange hin, dass ein Abschied wahrscheinlich erscheint.

Ob der klassische Spielmacher Özil in ein Bayern-System ohne klassischen Spielmacher passen würde, ist ein ganz anderes Thema. Die Finanzen sowieso. Und: Nächstes Jahr wird er 30, was eine allzu langfristige Planung behindert.

Prognose: Egal, welcher Klub - Bayern wird's nicht.

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