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1. FC Köln - Jörg Schmadtke genervt: "Das stimmt einfach nicht, das ist falsch"

Schmadtke von Trainer-Frage genervt: "Das stimmt einfach nicht, das ist falsch"

13/10/2017 um 21:01Aktualisiert 14/10/2017 um 00:05

Köln-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat genervt auf die Trainer-Debatte um Peter Stöger reagiert. Bei Eurosport erklärt er, dass es keinen Zoff zwischen ihm und dem FC-Coach gibt. Zwar würden beide nicht immer die gleichen Ansichten teilen, doch Schmadtke stellte klar, dass er Stöger nicht in Frage stellt. Der 1. FC Köln ist nach sieben Spieltagen Tabellenletzter.

Die Druck auf Trainer Peter Stöger ist nach dem miserablen Saisonstart des 1. FC Köln groß. Die Kritik wurde zuletzt immer größer.

Dennoch nahm Geschäftsführer Jörg Schmadtke den Coach am Freitagabend vor dem Spiel beim VfB Stuttgart live bei Eurosport in Schutz:

"Ich starte keine Trainer-Debatte. Peter Stöger ist unser Trainer. Ich schütze ihn und vermittle das Gefühl, dass wir alle zusammen eine schwere Aufgabe zu lösen haben."

Schmadtke hält unterschiedliche Auffassungen für "normal"

Von atmospährischen Störungen zwischen Stöger und ihm will Schmadtke nichts wissen.

"Wir hatten vier sehr erfolgreiche Jahre. Ich kann vier Jahre nicht ausradieren."
Jörg Schmadtke bei Eurosport

Jörg Schmadtke bei EurosportEurosport

Schmadtke weiter:

"Wenn man unterschiedliche Auffassungen hat, ist das ziemlich normal. Das gehört auch ein Stück weit dazu. Aber es gibt keine innere Spannung. Das wird zwar im Moment vermehrt kolportiert, dass Peter und ich im völligen Dissens wären. Aber das stimmt einfach nicht, das ist falsch."

Schmadtke will Ruhe ausstrahlen

Als eine der wichtigsten Aufgabe sieht Schmadtke an, zwischen Trainer und Mannschaft zu vermitteln:

"Das ist das Einzige, was man tun kann, oder man reagiert hektisch, aber dazu tendiere ich weniger. Das Wichtigste ist, dass man Ruhe und Sicherheit vermitteln muss. "

Wie Schmadtke bei Eurosport weiter erklärte, war "die Mannschaft insgesamt ein bisschen instabil, dann kamen neue Spieler hinzu".

"Da gab es natürlich eine gewisse Unsicherheit und es haben ein paar Dinge nicht funktioniert."

Nun zähle es für Köln, dass in der Krise alle an einem Strang ziehen, um sich wieder aus dem Tabellenkeller zu befreien.

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