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Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann als Trainer des FC Bayern? Das sagt Mats Hummels

Tuchel oder Nagelsmann als Bayern-Trainer? Das sagt Hummels

13/11/2017 um 09:33Aktualisiert 13/11/2017 um 17:30

Verteidiger Mats Hummels hat konkrete Vorstellungen davon, wie der Nachfolger von Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern gestrickt sein sollte. Die "Bild" konfrontierte den 28-Jährigen in einem Interview, das am Sonntag erschien, mit den zwei heißesten Kandidaten für den Job: Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann.

Jupp Heynckes wird nach eigener Aussage über diese Saison hinaus nicht weiter als Trainer des FC Bayern zur Verfügung stehen. Den Kader-Umbruch, der dem Verein im Sommer 2018 bevorsteht, will er allenfalls aus dem Hintergrund mitplanen. Doch auch Spieler wie Abwehr-Ass Mats Hummels machen sich bereits Gedanken um die Zukunft.

Hummels gab in einem "Bild"-Interview ein paar Einblicke seiner Vorstellungen und verriet, dass er "auf jeden Fall" Fan davon sei, einer deutschen Mannschaft einen deutschsprachigen Trainer zu geben. Hochgradig komplex muss seiner Meinung nach dessen Konzept nicht sein:

"Der Trend geht ja gerade zu Taktik-Füchsen, die vier oder fünf Systeme spielen lassen. Aber wenn man jetzt Jupp Heynckes sieht, der einfach nur diese eine Sache klar einfordert und sehen will - das kann so auch funktionieren."

Vielerorts wird darüber spekuliert, wer den FC Bayern - möglicherweise ohne Franck Ribéry und Arjen Robben (ihre Verträge laufen aus) - in eine erfolgreiche Zukunft führen soll, und immer wieder fallen dabei die Namen Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann.

Bosse befragten ihn zu Tuchel

Zu Tuchel als Kandidat wollte sich Hummels, dem aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund ein schwieriges Verhältnis zu ihm nachgesagt wird, nicht weiter äußern. Seine Einschätzung zu Tuchel gab er auf Nachfrage der Bosse intern preis, als es vor kurzem um die Nachfolge von Carlo Ancelotti ging.

Bei Nagelsmann sei er indes "hin- und hergerissen. Er ist nur zwei Jahre älter als ich. Aber ich halte es nicht für unmöglich."

Wer es letztlich wird, wird sich wohl erst im kommenden Jahr zeigen.

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