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Wie RB Leipzig Kylian Mbappé durch die Lappen ging

"So gut wie verpflichtet": Wie Leipzig Mbappé durch die Lappen ging
Von Eurosport

12/10/2017 um 09:22Aktualisiert 12/10/2017 um 09:28

Kylian Mbappé ist erst 18 Jahre alt, dennoch bezahlt Paris Saint-Germain eine Gesamtsumme von 180 Millionen für den französischen Shootingstar. Eine Summe, die sich bislang auszahlt. Mbappé mischt die Ligue 1 und die Champions League auf, der FC Bayern kann ein Lied davon singen. Dabei wäre der Stürmer 2015 beinahe in Deutschland gelandet. Allerdings nicht in München, sondern in Leipzig.

Kylian Mbappé an der Seite von Timo Werner? Was nach einem feuchten Traum für jeden Turbo-Fetischisten klingt, wäre beinahe Realität geworden.

Dass der Fußball-Welt dieses Powerduo erst einmal vorenthalten wird, ist einer unglücklichen Situation bei RB Leipizig geschuldet. 2015 wäre Mbappé beinahe beim damaligen Zweitligisten gelandet.

Rangnick: Mbappé beinahe in Leipzig

"Kylian Mbappé haben wir auch schon mal so gut wie verpflichtet", sagte Ralf Rangnick der "Bild":

"Das Problem war: Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns gerade von Alexander Zorniger getrennt, das war also kurz nach der Winterpause 2015. In dem Moment wussten wir aber nicht, wer unser Trainer wird und wie es nachhaltig weitergeht."

Thomas Tuchel, Markus Weinzierl oder auch Ralph Hasenhüttl sagten ab, Achim Beierlorzer übernahm bis Saisonende, ehe dann Sportdirektor Rangnick persönlich in die Bresche sprang. Zu spät allerdings - zumindest für Mbappé.

Mbappé kam im Sommer aus Monaco zu PSG

Mbappé kam im Sommer aus Monaco zu PSGSID

Personalie Rangnick lässt Wechsel platzen

Der damals bei der AS Monaco unter Vertrag Stürmer und dessen Familie hätten den 16-Jährigen gerne in Leipzig gesehen, bestanden allerdings auf ein Versprechen Rangnicks, dass er nach Zornigers Aus selbst den Posten des Trainers übernehme. Da Leipzigs Sportdirektor dies nicht garantieren konnte, platzte Mbappés Wechsel.

Nicht das einzige Talent, bei dem RB den Kürzeren zog. "Wir hatten viele Spieler auf der Liste, die sich nicht haben realisieren lassen", so Rangnick.

Unter anderem beobachtete der Vizemeister Jadon Sancho (17) und Dan-Axel Zagadou (18), die inzwischen beide bei Borussia Dortmund unter Vertrag stehen.

Für beide zusammen zahlte der BVB rund 8,7 Millionen Euro Ablöse. Etwa ein Zwanzigstel dessen, was Monaco der Verkauf von Mbappé einbrachte.

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