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FC Bayern-RSC Anderlecht - Rüffel für Trikotwurf: Salihamidžić bestellt Ribéry zum Rapport

Rüffel für Trikotwurf: Salihamidžić bestellt Ribéry zum Rapport

13/09/2017 um 07:27Aktualisiert 13/09/2017 um 13:18

Franck Ribéry sorgt nach seiner Auswechslung beim 3:0-Erfolg des FC Bayern gegen den RSC Anderlecht für den Aufreger der Partie, als er sein Trikot wutentbrannt durch die Gegend wirft. Während Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidžić alles andere als begeistert ist, bekommt Ribéry von seinen Münchnern Teamkollegen Arjen Robben und Jérôme Boateng Rückendeckung.

Aus der Allianz Arena berichtet Carsten Arndt

Hasan Salihamidžić hat Franck Ribéry für dessen Verhalten nach seiner Auswechslung in der Champions League gegen den RSC Anderlecht kritisiert.

"Die Spieler sind natürlich immer unzufrieden, wenn sie raus müssen. Aber der Trainer hat viele Optionen auf der Bank, die er auch ziehen will. Und das muss man akzeptieren. "

Zuvor hatte Ribéry wütend sein Trikot auf die Ersatzbank gepfeffert, nachdem er von Trainer Carlo Ancelotti in der 78. Minute vom Feld geholt wurde.

"Das darf nicht passieren beim FC Bayern München. Das ist nicht ok", ärgerte sich Bayerns Sportdirektor und kündigte ein klärendes Gespräch für die nächsten Tage an. Dennoch solle man die Szene "nicht überbewerten", so Salihamidzic.

Rückendeckung von Robben und Boateng

Ähnlich sahen es auch Ribérys Teamkollegen, die auf sein Temperament und seinen Ehrgeiz verwiesen. "Ich kenne Franck nur so. Lieber so, als dass er zufrieden ist, wenn er ausgewechselt wird. Da müssen wir kein Problem daraus machen", sagte Robben.

Boateng hob ebenso den seiner Meinung nach positiven Aspekt des Ausrasters hervor:

"Soll er lachen und sich freuen? Franck Ribéry ist eben so. Er war heute einer der Besten auf dem Platz, da ist es doch klar, dass er enttäuscht ist, wenn er ausgewechselt wird. Klar geht das auch anders, aber mir ist es so lieber, als wenn er einfach vom Platz geht und sich freut."

Carlo Ancelotti hingegen konnte der Situation nicht wirklich etwas abgewinnen. "Ich verstehe seine Reaktion nicht, ich muss ihn fragen", sagte der Italiener.

Dabei müsste er die Antwort eigentlich bereits kennen...

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