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1899 Hoffenheim erreicht mit Mühe nächste Runde

Hoffenheim erreicht mit Mühe nächste Runde

12/08/2017 um 20:30Aktualisiert 12/08/2017 um 21:00

Hoffenheim ist mit mehr Mühe als erwartet in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen, hat sich bei der Generalprobe zur Qualifikation für die Champions League aber keine Blöße gegeben. Drei Tage vor dem Hinspiel um den Einzug in die Königsklasse gegen den FC Liverpool setzten sich die Kraichgauer mit 1:0 (0:0) beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt durch. Nadiem Amiri (55.) erzielte den Treffer.

So lief das Spiel:

In einer zähen Partie merkte man den Hoffenheimern an, dass das erste Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte gegen Liverpool bereits in den Hinterköpfen steckte. Weitgehend einfallslose Kraichgauer hatten bis auf einen zu zentral platzierten Distanzschuss von Nadiem Amiri (15.) und einen zu hoch angesetzten Kopfball von Sandro Wagner (16.) nur wenige spielerische Highlights zu bieten.

Erfurt verweigerte im ersten Durchgang jegliche Offensivbemühungen und kam über Ansätze von ungenau zu Ende gespielten Kontern nicht hinweg.

Auch in Hälfte zwei boten beide Teams spielerische Magerkost. Einmal blitzte dann aber die Klasse des Bundesligisten auf. Wagner steckte vor dem Strafraum auf Demirbay durch, der mit Übersicht auf Amiri weiterleitete. Der U21-Europameister blieb cool und spitzelte die Kugel aus kurzer Distanz in die kurze Ecke (55.).

Die TSG tat weiterhin nicht mehr als nötig und hätte nach einem Konter ihre Führung ausbauen müssen. Allerdings ließ sich Andrej Kramaric frei vor Erfurt-Keeper Klewin im letzten Moment den Ball wegspitzeln (77.).

Die Stimmen:

Stefan Krämer (Trainer Rot-Weiß Erfurt): "Wir haben mit viel Herz und Disziplin verteidigt, da muss ich unseren Jungs ein großes Kompliment machen. Sie passen beim Video-Studium nicht immer auf, aber in dieser Woche haben sie aufgepasst. Wir sind die letzten Minuten volles Risiko gegangen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir uns in der Liga offensiv noch steigern."

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Das war der klassische Verlauf eines Pokalspiels. Wir hatten unfassbar wenig Raum, wir haben aber auch schlampig gespielt. Nach der Halbzeit haben wir die Dinge besser umgesetzt, nach dem 1:0 hat Erfurt sehr gut gespielt. Sie waren ein unangenehmer Gegner, aber wir waren der verdiente Sieger, das muss auch unser Anspruch sein."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Gnabry gibt Debüt

In der 58. Minute feierte Bayern-Leihgabe Serge Gnabry sein Debüt im Hoffenheim-Dress. Der Nationalspieler fügte sich nahtlos ins TSG-Spiel ein und kombinierte sich insbesondere mit Teamkollege Amiri immer wieder gefällig durch die dicht gestaffelten Erfurter Abwehrketten.

Die Statistik: 1

Hoffenheims Torhüter Kobel musste lediglich einen Schuss auf seinen Kasten abwehren. Erfurt präsentierte sich offensiv über weite Strecken viel zu harmlos.


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