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RB Leipzig feiert lockeren Sieg gegen Sportfreunde Dorfmerkingen

Vizemeister Leipzig spaziert in die zweite Runde

13/08/2017 um 17:23Aktualisiert 13/08/2017 um 18:02

Vizemeister RB Leipzig ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gab sich beim 5:0 (1:0)-Erfolg gegen den Verbandsligisten Sportfreunden Dorfmerkingen keine Blöße. Marcel Sabitzer per Doppelpack (4.,47.), Nationalspieler Timo Werner (56.), Yussuf Poulsen (59.) und Naby Keita (65.) sorgten für den standesgemäßen Erfolg.

So lief das Spiel:

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl wollte vor der Erstrundenpartie gegen den Sechstligisten Sportfreunde Dorfmerkingen seine DFB-Pokal-Horrorbilanz aufwerten. Nur einmal, im Jahre 2012, erreichte der Coach die zweite Runde des Pokalwettbewerbs - damals auf der Trainerbank des VfR Aalen, in dessen Stadion Hasenhüttl und sein Team nun antreten mussten. Die Partie wurde aufgrund des größeren Stadions dorthin verlegt.

Dementsprechend motiviert ging der deutsche Vize-Meister in die Partie. Bereits nach vier Minuten durfte Hasenhüttl jubeln. Yussuf Poulsen setzte sich im Strafraum gegen gleich drei Gegenspieler durch, legte zurück zu Marcel Sabitzer, der aus 18 Metern mit rechts ganz trocken ins linke untere Eck traf.

Nur zwei Minuten später hatte Timo Werner die Möglichkeit zum 2:0, vergab aber aus kurzer Distanz nach Vorlage von Lukas Klostermann. Auch im weiteren Verlauf spielten die Leipziger sehr konzentriert, kombinierten sich immer wieder gefällig in den Strafraum und bestimmten die Zweikämpfe im Mittelfeld.

Machte Leipzig Tempo, kamen die Sportfreunde in den Zweikämpfen kaum hinterher. Das musste auch Abwehrspieler Felix Gruber erfahren, der nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Naby Keita gegen Poulsen im Strafraum von hinten herangerauscht kam. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Florian Badstübner auf Elfmeter (25. Minute). Nationalspieler Werner legte sich den Ball zurecht und schoss halbhoch in Richtung rechtes Toreck - allerdings hatte Torhüter Christian Zech den Braten gerochen und konnte den Strafstoß parieren.

Angestachelt vom gehaltenen Elfmeter kam auch Dorfmerkingen zu seiner ersten Möglichkeit. Einen Freistoß aus 20 Metern halbrechter Position zirkelte Marco Haller in Richtung rechtes oberes Toreck, Peter Gulacsi konnte den Ball mit einer Parade jedoch entschärfen (29. Minute).

Der zweite Durchgang startete exakt wie der erste. Nach wenigen Sekunden zappelte der Ball bereits im Netz der Gastgeber. Erneut legte Poulsen kurz vor dem Strafraum auf Sabitzer quer, der aus 17 Metern sehenswert in den rechten Winkel traf (47. Minute). Danach war der Widerstand der Sportfreunde gebrochen.

Zunächst verfehlte scheiterte Poulsen noch an Keeper Zech (53. Minute), ehe Werner seinen vergebenen Elfmeter wieder gut machte und nach feinem Zuspiel von erneut Poulsen zum 3:0 traf (56. Minute). Damit war die Partie entschieden - Leipzig aber noch nicht satt.

Nach einem Handspiel von Christian Scherer im Strafraum gab es erneut Elfmeter für die Gäste. Dieses Mal verzichtete Werner zu Gunsten von Poulsen, der ganz lässig flach ins linke Eck traf und somit seine starke Leistung von drei Torvorlagen krönte (59. Minute).

Schließlich konnte sich auch noch Keita in die Torschützenliste eintragen. Nachdem er den Ball kurz vor dem gegnerischen Strafraum erobert hatte, machte der Leipziger Mittelfeldmotor noch ein paar Meter und zog dann ganz trocken vom Strafraumrand mit rechts ins linke untere Toreck ab (65. Minute).

Die Stimmen:

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, dass wir zulegen müssen. Dann war mehr Tempo drin und wir haben es gut ausgespielt. Aber wenn wir solche Fehler gegen Schalke machen, dann wird es peinlich."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Pokalfluch besiegt

Ralph Hasenhüttl hat nun zum zweiten Mal die Auftakthürde im DFB-Pokal überstanden, zuvor war Leipzigs Trainer in sieben von acht Partien bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Umso erleichterter dürften er und seine Mannschaft sich nun auf den Bundesligastart vorbereiten können.

Die Statistik: 10.460

So viele Zuschauer fanden den Weg in die Ostalb Arena in Aalen - für das Team von Dorfmerkingen, einem 1000-Seelen-Ort in Baden-Württemberg, sicherlich die größte Kulisse vor der es je spielen durfte und somit für alle Beteiligten sicherlich ein gelungener Nachmittag - auch wenn die erträumte Pokal-Sensation ausblieb.


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