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DOSB-Präsident Alfons Hörmann stellt Forderungen an FIFA im Fall Mutko: "Im Sport nichts zu suchen"

DOSB-Präsident stellt Forderungen an FIFA im Fall Mutko: "Im Sport nichts mehr zu suchen"
Von SID

06/12/2017 um 18:43Aktualisiert 06/12/2017 um 19:15

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat nach der IOC-Entscheidung zu Russland den Weltverband FIFA im "Fall Mutko" in die Pflicht genommen. "Wer so gravierend gegen die Werte des Sports verstößt, der hat im Grunde in einer führenden Position auch in anderen Bereichen des Sports nichts mehr zu suchen", sagte Hörmann. In einer ersten Stellungnahme hatte die FIFA am Dienstagabend zurückhaltend reagiert.

Die FIFA hat ja eine schlagkräftige und neutrale Ethikkommission eingesetzt. Ich gehe davon aus, dass in dieser Kommission der gesamte Vorgang zeitnah geprüft wird und damit dann auch die entsprechenden Entscheidungen auf der Ebene der FIFA getroffen werden können", sagte Hörmann.

Am Dienstag hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Russland wegen des Dopingskandals von den Winterspielen im kommenden Jahr in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) ausgeschlossen. Russische Sportler dürfen allerdings unter bestimmten Bedingungen als neutrale Athleten an den Start gehen. Mutko, der ehemalige Sportminister und jetzige Vizepremier des Landes, wurde lebenslang für Olympia gesperrt.

Der Funktionär ist auch Präsident des russischen Fußballverbands RFS und Vorsitzender des WM-Organisationskomitees. Die FIFA müsse sich nun damit beschäftigen, "inwieweit Mutko überhaupt noch tragbar" sei "an dieser exponierten Stelle im WM-Projekt", erklärte Hörmann weiter.

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In einer ersten Stellungnahme hatte die FIFA am Dienstagabend zurückhaltend reagiert. Ob die Ethikkommission eingreifen werde, ließ der Weltverband offen. Samuel Schmid, Leiter der zuständigen IOC-Kommission, hatte erklärt:

"Der damalige russische Sportminister hatte die ultimative administrative Verantwortung für die verübten Handlungen in dieser Zeit."

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