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Kader-Check Real Madrid: Never change a winning team

Kader-Check Real Madrid: Never change a winning team

11/08/2017 um 10:01Aktualisiert 12/08/2017 um 10:02

Real Madrid hat in diesem Jahr den Titel in der Champions League verteidigt und damit Königsklassen-Geschichte geschrieben. Für die "Königlichen" gibt es demzufolge wenig Anlass, große Veränderungen im Kader vorzunehmen. Doch schafft der spanische Meister es mit dem vorhandenen Team, den Dauerrivalen aus Barcelona weiter auf Abstand zu halten? Eurosport.de macht den Kader-Check.

Bisherige Zugänge:

Theo Hernández (Atlético Madrid, 30 Millionen Euro), Dani Ceballos (Betis Sevilla, 17 Millionen), dazu die Leihspieler Burgui (Sporting Gijón), Marcos Llorente (Deportivo Alavés), Borja Mayoral (VfL Wolfsburg), Diego Llorente (FC Málaga) und Jésus Vallejo (Eintracht Frankfurt)

Bisherige Abgänge:

Àlvaro Morata (FC Chelsea, 65 Millionen Euro), Danilo (Manchester City, 30 Millionen), James Rodríguez (Bayern München, 10 Millionen Leihgebühr), Mariano Díaz (Olympique Lyon, 8 Millionen), Diego Llorente (Real Sociedad, 6 Millionen), Burgui (Deportivo Alavés, 3 Millionen), Pepe (Besiktas Istanbul, ablösefrei), Fábio Coentrào (Sporting Portugal, Leihe)

Was Real noch braucht:

Der spanische Hauptstadtklub hat in den letzten beiden Jahren die Champions League gewonnen und bisher keinen Stammspieler verloren. Es gibt kurzfristig also keinen Grund für einen Umbruch im Kader. Zwar baggert United-Trainer José Mourinho heftig an Gareth Bale, doch Real-Coach Zinédine Zidane stellte bereits klar, dass er den walisischen Nationalspieler nicht abgeben möchte. Auch Bale selbst sagte nach dem Triumph im UEFA Super Cup über Manchester United, dass er noch länger bei den Madrilenen bleiben will.

Karim Benzema wurde derweil mit Arsenal in Verbindung gebracht, doch ein Transfer des französischen Nationalspielers ist nach der Verpflichtung der "Gunners" von Alexandre Lacazette wohl in weite Ferne gerückt. Dass eine Offensivkraft die "Königlichen" verlässt, scheint nur wahrscheinlich, sollte Kylian Mbappé vom AS Monaco noch zu den Madrilenen stoßen.

Mit Morata, Danilo, James Rodríguez oder auch Pepe haben zwar gestandene Spieler Real verlassen, allerdings haben etwa Morata und Rodriguez in der vergangenen Saison nur fünf Spiele über die gesamten 90 Minuten absolviert.

Real-Neuzugang Dani Ceballos wurde bei der U-21 EM als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Real-Neuzugang Dani Ceballos wurde bei der U-21 EM als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet. Getty Images

Welche Spieler im Gespräch sind:

Nachwuchsstar Kylian Mbappé ist schon seit mehreren Monaten beim Champions-League-Sieger im Gespräch, doch ein erfolgreicher Transfer scheint zunehmend unwahrscheinlicher, da sich mittlerweile Paris Saint-Germain und angeblich auch der FC Barcelona als Interessenten für den Franzosen in Stellung gebracht haben.

Zidane gilt als großer Fan von Eden Hazard, doch Chelsea wird den belgischen Spielmacher wohl kaum Richtung Madrid ziehen lassen.

Auch ein Wechsel vom spanischen Nationaltorhüter David De Gea von Manchester United zu Real Madrid scheint nicht mehr aktuell zu sein. Ende Juli sagte United-Trainer Mourinho:

"Lange Zeit war die Tür geschlossen, aber wir hatten sie geöffnet, weil es nicht gut ist, Spieler bei sich zu haben, die gehen wollen. Wir haben die Tür geöffnet und dann haben sie entschieden, sie zu schließen."
Nicht nur bei den Spielern beliebt: Kylian Mbappé ist einer der begehrtesten Transferobjekte im europäischen Fußball.

Nicht nur bei den Spielern beliebt: Kylian Mbappé ist einer der begehrtesten Transferobjekte im europäischen Fußball.Getty Images

Eurosport-Meinung:

Real Madrid konnte alle Stammspieler aus der letzten Saison halten und muss dadurch keinen Qualitätsverlust einbüßen. Mit Theo Hernández, Dani Ceballos und Marco Asensio haben sich die "Königlichen" auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Zudem kommt Casemiro im defensiven Mittelfeld immer besser zurecht, schaltet sich mittlerweile auch in der Offensive ein und strahlt Torgefahr aus. Sollte der Transfer von Mbappé doch noch gelingen, hätte Madrid einen Stürmer, der Benzema die Position im Sturm strittig machen und den internen Konkurrenzkampf anheizen würde. Der französische Mittelstürmer erzielte in der vergangenen Saison elf Treffer in der Primera División - im Jahr davor war er noch 24 Mal erfolgreich.

Die Bilanz spricht eine klare Sprache: In den vergangenen vier Jahren gewann Real dreimal die Champions League und hat Schlüsselspieler wie Sergio Ramos, Toni Kroos oder Christiano Ronaldo gehalten. Mit jungen Neuzugängen, die dem Team perspektivisch helfen werden, ist man auf dem richtigen Weg. Real gehört auch in der kommenden Saison zu den heißesten Titelanwärtern in allen Wettbewerben - den ersten Titel hat die Zidane-Auswahl durch das 2:1 im Supercup gegen Manchester United bereits abgeräumt...


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