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José Mourinho verrät Kurioses aus seinem Leben: Zugfahren, Käse reiben, Fake-Radeln

Zugfahren, Käse reiben, Fake-Radeln: Mourinho verrät kuriose Details

20/03/2017 um 15:28

José Mourinho zählt seit geraumer Zeit zu den polarisierendsten Menschen im Fußballgeschäft. Derzeit versucht er, Manchester United zu altem Glanz zu verhelfen. In einem Interview mit seinem Freund Nuno Luz vom portugiesischen Fernsehsender "SIC" gab er nun offen Einblick in sein Privatleben und die Arbeit in Manchester. Dabei verriet der Portugiese das eine odere andere überraschende Detail.

Von den einen gehasst, von den anderen geliebt, von sich selbst in den Status des Auserwählten erhoben: José Mourinho als schillernd zu bezeichnen, würde seiner kaum gerecht.

Der Portugiese eckt an, teilt aus und pflegt in steter Regelmäßigkeit sein Image des Egozentrikers. "The Special One" kann aber auch leise, wie er nun in einem Interview mit einem Fernsehsender seiner portugiesischen Heimat bewies. So erfahren Anhänger und Kritiker Dinge, die man so noch nicht über den Trainer von Manchester United wusste.

Mourinho, der Zugfahrer

Mourinho hat nach wie vor ein Haus in London, in dem seine Frau und sein Sohn leben. So oft wie möglich, versucht er die Nächte zu Hause und nicht im Hotel in Manchester zu verbringen.

"Mit dem Zug kommt man sehr schnell von Manchester nach London. In einer Stunde und 45 Minuten bin ich zu Hause. Wenn wir am Nachmittag kein Training haben, kann es durchaus passieren, dass ich mich in den Zug setze, nach Hause fahre, zu Abend esse, dort schlafe und am nächsten Morgen wieder zurückfahre", sagt Mourinho.

"The Special One" in einem gewöhnlichen Zug? Klingt so gar nicht speziell. "Ich bin höflich zu den Leuten, die ich Zug treffe", versichert Mourinho:

"Ich bitte sie um ein wenig Rücksichtnahme. Und wenn ich ihnen sage 'erst am Ende', respektieren sie das."

"Ich kann meine Reise dann ganz entspannt angehen. Ich ruhe mich aus, lese oder sehe mir auf dem iPad ein Spiel an und antworte auf Mails", so Mourinho weiter:

"Wenn ich in London ankomme, steige ich aus und warte auf die Leute. Fünf Minuten, ein halbes Dutzend Fotos und Autogramme und auf Wiedersehen."

Mourinho, der Instagramer

"Einmal im Moment oder am Geburtstag des Königs poste ich ein lustiges Bild oder etwas, das meine Follower gut finden könnten."

62 Posts hat er mittlerweile in die Welt gesetzt, seitdem er im Mai 2016 mit einem Bild seines Vertrages bei Manchester United in die Welt der Sozialen Medien eintauchte.

Auf Facebook oder Twitter gibt es übrigens keinen offiziellen Account des Portugiesen. Seiten, die mit oder unter seinem Namen agieren, haben allerdings teilweise über 250.000 Follower.

Mourinho, der Fake-Strampler

Sechs Wochen nach seinem Start bei Manchester United postete Mourinho auf Instagram ein Bild, das ihn auf einem Ergometer in seinem Büro zeigt. Fake News!

"Ich habe das Fahrrad nur, um Leute zu täuschen. Es ist nur zur Dekoration da. Ich strample nur, wenn wir gewinnen und ich gute Laune hab", gibt Mourinho zu.

Sein Schreibtisch sei zudem "chaotisch" organisiert, verrät der Portugiese.

Mourinho, der Hausmann

Alle Assistenten Mourinhos leben im selben Haus, nur zwei Minuten entfernt von dem Hotel, in dem "The Special One" residiert.

"Wir essen fast jeden Tag zusammen", erzählt Mourinho:

"Da wir hier ohne unsere Familien sind, sind wir jeden Tag wie Partner, 24 Stunden am Tag."

Und in dieser Partnerschaft bringt sich auch der Starcoach gewissenhaft ein. Wie Torwarttrainer Silvino Louro verriet, freut sich Mourinho immer darauf, den Tisch zu decken oder den Käse zu reiben, wenn er sich zum Essen bei seinen Assistenten einfindet.

José Mourinho und seine Assistenten

José Mourinho und seine AssistentenImago

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