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Videobeweis bei Frankreich gegen Spanien funktioniert: Plädoyer für Gerechtigkeit im Fußball

Das ist der Beweis! Her mit dem Video-Schiedsrichter

29/03/2017 um 10:29Aktualisiert 29/03/2017 um 11:06

Beim Test zwischen Frankreich und Spanien wird erstmals in einem Länderspiel der Videobeweis getestet. Dreimal interveniert Assistent Tobias Stieler via Funk, zweimal nimmt Referee Felix Zwayer seine Entscheidungen anschließend zurück - und liegt stets richtig. Zudem geht's fix. Im Sinne des Fairplays im Fußball kann das Verdikt nur lauten: Das ist die Legitimation für den Video-Schiedsrichter!

Ja, Puristen mögen sich sträuben, und die Stammtisch-Belegschaft ächzt unter dem Fortschritt des digitalen Zeitalters, weil es bald deutlich weniger zu diskutieren gibt in Stadien, Kneipen, TV-Talkshows. Aber: Der Rest wird profitieren.

Wo viel Geld zirkuliert, verlangen die Beteiligten eine faire Behandlung. Genau daran nähert sich das Milliardenbusiness Fußball mit dem Videobeweis an, in der Bundesliga wird das System ab kommender Saison genutzt. Und das ist gut so.

Stieler korrigiert Zwayer zweimal

Video-Assistent Tobias Stieler korrigiert Referee Felix Zwayer zunächst bei einem Abseitstor der Franzosen, das Ganze dauert 25 Sekunden und läuft unauffällig über direkten Funkkontakt.

Später hilft Stieler bei einer Elfmeterentscheidung pro Spanien (zehn Sekunden), beim dritten Eingriff weist er Zwayer auf ein zu Unrecht aberkanntes Tor hin. 20 Sekunden verstreichen, ehe der Treffer doch zählt.

2:0 für Spanien. 3:0 für den Videobeweis. Ein Erfolg auf ganzer Linie!

Jetzt ist Eure Meinung gefragt: Bewertet Ihr die neue Technik genauso positiv - oder gehört Ihr zu jenen Skeptikern, die finden, dass Fehler dazugehören? Tradition oder Pioniergeist? Schreibt uns in den Kommentaren.

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