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Uwe Gensheimer zieht mit Paris ins Champions-League-Finale ein

Topscorer Gensheimer: Paris im Champions-League-Finale
Von SID

03/06/2017 um 19:44

Uwe Gensheimer hat mit Paris St. Germain den Einzug ins Finale der Champions League geschafft. Das Starensemble um den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft besiegte im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Köln den ungarischen Rekordmeister Telekom Veszprem mit 27:26 (11:11). Damit erhält der französische Hauptstadt-Klub nach Meisterschaft und Pokalsieg den Traum vom Triple am Leben.

Im Endspiel trifft PSG am Sonntag (18:00 Uhr) auf die mazedonische Überraschungsmannschaft HC Vardar Skopje. Der Final-Four-Neuling setzte sich gegen den Rekordchampion FC Barcelona (9 Titel in der Königsklasse) mit 26:25 (13:12) durch.

Gensheimer übernimmt Verantwortung

Mit sieben Toren waren Gensheimer und der ehemalige dänische Welthandballer Mikkel Hansen beste Werfer der Mannschaft von der Seine, bei den Magyaren traf Laszlo Nagy (6) am häufigsten.

"Das war ein hartes Stück Arbeit, spannend bis zum Schluss, das hat aber auch jeder so erwartet. Am Ende war ausschlaggebend, dass wir in zwei Phasen am Anfang der ersten und zweiten Halbzeit mit viel Power gespielt haben und das eine oder andere Tor mehr erzielt haben", sagte Gensheimer bei "Sky":

"Jetzt müssen wir im Finale noch mal alles reinlegen."

Erstmals ohne Bundesligisten

Zum ersten Mal in der achtjährigen Geschichte fand das Final-Turnier um Europas Krone ohne Klub aus der Bundesliga statt. Der einzige deutsche Teilnehmer Gensheimer und seine Teamkollegen sahen sich vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena mit einer lautstarken ungarischen Fan-Übermacht konfrontiert. Der Weltklasse-Linksaußen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken: Durch drei Tore Gensheimers erwischte PSG einen guten Start (5:3, 7. Minute).

Veszprem-Spieler Laszlo Nagy und Andreas Nilsson nach der Niederlage gegen Paris

Veszprem-Spieler Laszlo Nagy und Andreas Nilsson nach der Niederlage gegen ParisGetty Images

In der Folge biss sich Veszprems Offensive immer wieder am Pariser Spitzen-Keeper Thierry Omeyer die Zähne aus, der Weltmeister war kaum zu bezwingen.

Doch anstatt davonzuziehen, zeigten sich die Franzosen beeindruckt vom leidenschaftlichen Spiel Veszprems: Die Angriffe der Pariser blieben immer wieder an den aufopferungsvoll kämpfenden ungarischen Verteidigern und dem in dieser Phase überragenden Torwart Roland Mikler hängen. Der Ausgleich zum 9:9 kurz vor der Pause war die Folge (27.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eine äußerst enge Angelegenheit mit ständigen Führungswechseln, ehe Gensheimer wieder den alten Zwei-Tore-Vorsprung herstellen konnte (17:15, 39.). Doch auch dieses Mal hielt die Führung von PSG nicht lange. Elf Minuten vor Spielende gelang Blaz Blagotinsek der erneute Ausgleich (21:21).

Im Anschluss zeigte sich jedoch die ganze Klasse der Star-Truppe um Welthandballer Nikola Karabatic und den starken Omeyer, die am Ende die besseren Nerven bewies. Karabatic erzielte zwar nur einen Treffer, dafür aber den entscheidenden zur 27:25-Führung für PSG.

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