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ISTAF: Krause verbessert deutschen Rekord über 3000 m Hindernis

Krause läuft deutschen Rekord - Weltrekord für Semenya
Von SID

27/08/2017 um 19:35Aktualisiert 28/08/2017 um 10:42

Europameisterin Gesa Felicitas Krause hat das WM-Drama von London endgültig abgeschüttelt und ihren deutschen Rekord über 3000 m Hindernis noch einmal verbessert. Beim 76. ISTAF in Berlin kam die 25-Jährige in 9:11,85 Minuten als Zweite ins Ziel und unterbot ihre Anfang Mai in Doha erzielte Bestmarke von 9:15,70 Minuten deutlich. Caster Semenya stellte derweil einen Weltrekord über 600 m auf.

Bei den Weltmeisterschaften in London war Krause schon auf dem ersten Kilometer unverschuldet gestürzt und hatte alle Medaillenchancen eingebüßt.

Abgeschlagen lief sie das Rennen zu Ende und belegte Platz neun. Erst vergangenen Donnerstag beim Diamond-League-Meeting in Zürich hatte Krause den deutschen Rekord nur um 15 Hundertstelsekunden verpasst.

Weltrekord durch Semenya

800-m-Weltmeisterin Caster Semenya (Südafrika) ist beim ISTAF in Berlin Weltrekord über die nicht olympischen 600 m gelaufen. Die 26-Jährige gewann in 1:21,77 Minuten vor der US-Amerikanerin Ajee Wilson (1:22,39) und Francine Niyonsaba (1:23,18) aus Burundi.

Die alte Bestmarke stammte noch aus dem Jahr 1997. Damals hatte die Kubanerin Ana Fidelia Quirot 1:22,63 Minuten für die Strecke gebraucht. In Berlin stand die ungewöhnliche Distanz auf Semenyas Wunsch auf dem Programm.

Robert gewinnt Harting-Duell

Der dreimalige Diskus-Weltmeister Robert Harting hat das Duell mit seinem Bruder Christoph für sich entschieden. Der London-Olympiasieger kam mit mäßigen 64,59 m auf Rang fünf und rangierte somit drei Plätze vor seinem Bruder, der bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro im Vorjahr triumphiert hatte und nun schwache 62,83 m warf. Den Sieg im Olympiastadion holte der polnische Europameister Piotr Malachowski (67,18).

Video - Was für eine Tempohärte! Klosterhalfen fightet sich zum deutschen Rekord

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