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Leichtathletik-WM 2017 London: Rico Freimuth und Kai Kazmirek auf Medaillenkurz

Freimuth und Kazmirek weiter auf Medaillenkurs, Mayer überragend
Von SID

12/08/2017 um 12:28Aktualisiert 12/08/2017 um 17:11

Rico Freimuth (Halle/Saale) und Kai Kazmirek (Neuwied) liegen bei der Leichtathletik-WM in London im Zehnkampf auch nach den 110 m Hürden auf Medaillenkurs. Freimuth, der 2015 in Peking Bronze gewann, arbeitete sich mit starken 13,68 Sekunden auf Rang zwei vor (5377 Punkte). Vor dem 29-Jährigen liegt nur der Olympiazweite und Goldfavorit Kevin Mayer (5485 Punkte/Frankreich).

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Kazmirek fiel nach seinen 14,66 Sekunden (5312) auf Rang vier zurück, Vizeweltmeister Damien Warner (5370/Kanada) zog an dem Olympiavierten vorbei. Warner hatte wie so viele Leichtathleten in London zuletzt mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und deshalb einen relativ schwachen ersten Tag erwischt. Kazmirek peilt derzeit rund 8500 Punkte an.

Diskuswurf

Rico Freimuth warf mit 51,17 m am weitesten von allen Zehnkämpfern. Kai Kazmirek warf in einer seiner schwächeren Disziplinen 45,06 m und steht momentan auf Rang vier. Kevin Mayer zeigt an der Spitze keine Nerven. Der Franzose warf den Diskus 47,14 m und steht mit 6.296 Punkten klar auf Goldkurs.

Stabhochsprung

Freimuth, der 2015 in Peking Bronze gewann, unterstrich im Stabhochsprung mit 4,80 m seinen Anspruch auf Silber - mit 7121 Punkten liegt der 29-Jährige derzeit auf Platz zwei. Besser als Freimuth ist nur der Olympiazweite und Goldfavorit Kevin Mayer (7237/Frankreich). Kazmirek schaffte nur für ihn mäßige 5,10 m, rückte aber trotzdem auf Rang drei nach vorne (7021).

Im Vergleich zum Vierten Alexej Kasjanow aus der Ukraine (6914) gilt der Olympiavierte auch als besserer Speerwerfer und peilt 8500 Punkte an.

Vizeweltmeister Damien Warner (6867/Kanada) hatte wie so viele Leichtathleten in London zuletzt mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und blieb bisher unter seinen Möglichkeiten.

Mayer scheint unschlagbar

Mit 8663 Zählern war Freimuth als Nummer eins der Welt nach London gereist, im Vergleich zu seiner Leistung von Ratingen hat er 31 Punkte weniger gesammelt. Damit strebt Freimuth derzeit einem Ergebnis von gut 8600 Punkten entgegen.

In der bisherigen Form scheint Mayer aber nicht schlagbar zu sein. Der 25-Jährige leistete sich bisher keinen Wackler und hat im Vergleich sogar 78 Zähler mehr auf dem Konto als bei seinem Coup von Rio (8834). Mayer hat in dieser Saison noch keinen Zehnkampf bestritten.

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