Imago

Moto2 und Moto3: Letzte Tests in Katar wegen Gewitter abgebrochen

Unwetter in Katar: Letzte Tests abgebrochen

20/03/2017 um 10:20Aktualisiert 20/03/2017 um 10:21

Die kleinen Klassen Moto2 und Moto3 hatten beim letzten Wintertest in Katar auch am Sonntag Wetterpech. Am Abend sorgte starker Wind, ein Gewitter und einsetzender Regen für einen Abbruch. Die Moto3-Fahrer konnten zwei Sessions fahren, bevor im Laufe der dritten die rote Flagge gezeigt werden musste. Die Moto2-Fahrer hatten bis zu diesem Zeitpunkt zwei Testeinheiten absolviert.

Eurosport Player : Verfolgen Sie das ganze Event live

Live bei Eurosport

Am Abend fiel die dritte und letzte Session aus. Insgesamt war der dritte Testtag wenig aussagekräftig, es wurden nicht viele Runden gefahren.

Zunächst eröffnete die Moto3-Klasse den Tag, aber nur zwölf Fahrer gingen für Besichtigungsrunden auf die Strecke. Anschließend herrschte in der zweiten Einheit mehr Fahrbetrieb, 28 Fahrer verließen die Box. Die Bestzeit stellte Gabriel Rodrigo (KTM) mit 2:08.103 Minuten auf. Damit war er um knapp zwei Zehntelsekunden schneller als Romano Fenati (Honda). Philipp Öttl (KTM) fuhr 14 Runden und klassierte sich an der sechsten Stelle.

Vor dem Abbruch in der dritten Session fuhr Juanfran Guevara (KTM) mit 2:07.649 Minuten die schnellste Runde. Öttl kehrte nach fünf Runden zurück an die Box. Da die meisten Fahrer nur auf wenige Umläufe kamen, blieben die Zeiten deutlich hinter Fenatis gestriger Bestzeit zurück. Damit beendet der Italiener diesen letzten Wintertest mit seiner Samstagsrunde in 2:06.690 Minuten als Schnellster.

In den beiden Sessions der Moto2-Klasse wurde deutlich mehr gefahren. Zunächst stellte Miguel Oliveira am späten Nachmittag mit der neuen KTM Bestzeit (2:01.255) auf. Das IntactGP-Duo Marcel Schrötter und Sandro Cortese landete auf den Positionen zwölf und 13. Insgesamt waren die Zeiten in der ersten Trainingseinheit deutlich langsamer als am Vortag. Die erste Session musste auch nach einem Sturz von Mattia Pasini kurz unterbrochen werden.

Cortese und Schrötter im Mittelfeld

In der zweiten Session markierte Franco Morbidelli (Kalex) mit 2:00.971 Minuten die Tagesbestzeit. Aber auch diesmal blieb der Italiener deutlich hinter der Marke von Takaaki Nakagami (Kalex) vom Samstagabend. Der Schweizer WM-Geheimfavorit Tom Lüthi (Kalex) verbesserte sich auf den zweiten Platz. Dagegen trat sein Landsmann Dominique Aegerter diesmal mit der Suter nicht in Erscheinung. Schon am Samstag war der Kiefer-Pilot weit hinten, heute klassierte er sich als 26.

Und auch die beiden Deutschen waren im hinteren Mittelfeld zu finden. Cortese belegte Platz 17, Schrötter Rang 22. Aufgrund des Wetters ist dieser letzte Testtag nicht aussagekräftig. Bevor der Regen einsetzte, fegten sehr starke Windböen über die Strecke. Dadurch wurde auch Sand von der Wüste auf den Asphalt befördert. Für die Teams und Fahrer der kleinen Klassen endeten die Saisonvorbereitungen damit nicht optimal. Beide Klassen starten am kommenden Donnerstag mit jeweils zwei Freien Trainings ins erste Rennwochenende.

Video - Cortese im Exklusiv-Interview: "Nur noch Details von Top-Performance entfernt"

02:47
0
0
Quoten präsentiert von Tipico