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MotoGP: Ab der Saison 2017 sind Lederkombis mit Airbag Pflicht

Ab 2017: Airbag für MotoGP-Piloten Pflicht

18/10/2016 um 14:28

Im Rahmen des Japan-Grand-Prix in Motegi trafen sich die Mitglieder der Grand-Prix-Kommission, um einige Änderungen zu beschließen. Die Kommission setzte sich wie gewohnt aus Vertretern der Dorna, desWeltverbandes FIM, der Teamvereinigung IRTA und der Herstellervereinigung MSMA zusammen. Ab der kommenden Saison dürfen die Hersteller ihre Verkleidungen nicht von Rennen zu Rennen weiterentwickeln.

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"Um Kosten zu sparen wird es eine begrenzte Anzahl an Updates an der Verkleidung und dem vorderen Kotflügel geben, die Hersteller durchführen dürfen", heißt es im Beschluss der Grand-Prix-Kommission.

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"Die ursprünglichen Verkleidungsdesigns werden vom Technischen Direktor beim ersten Rennen der Saison homologiert. In der laufenden Saison dürfen die Verkleidung und der vordere Kotflügel nur ein Mal verändert werden", heißt es im neuen Reglement. Neben der Kostenreduktion stand auch die Sicherheit der Piloten im Fokus.

Volle Unterstützung für Airbags

"Um die Sicherheit zu verbessern müssen die Lederkombis der Fahrer einen Airbag haben. Dieser Vorschlag wurde von allen aktuellen Herstellern in der Arbeitsgruppe unterstützt, die sich mit der Sicherheit beschäftigt", verkündet die Grand-Prix-Kommission. Aktuell bieten lediglich Dainese und Alpinestars Airbagkombis an. Das Dainese-System ist seit diesem Jahr aber auch mit anderen Lederkombis kompatibel und wird zum Beispiel von Sam Lowes in dessen Furygan-Kombi eingesetzt.

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Für die beiden Support-Klassen der MotoGP gibt es ebenfalls Beschlüsse. "Die Kommission bestätigt Liqui-Moly für drei weitere Jahre von 2017 bis 2019 als Lieferant der Öle für die Moto3 und für die Moto2", so der Bericht. Zudem wurde bekanntgegeben, dass sich interessierte Hersteller ab dem 16. Oktober für die Bereitstellung der Moto2-Einheitsmotoren ab der Saison 2019 bewerben können. Die Ausschreibung endet am 9. November.

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