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Suzuki hofft auf ein Satelliten-Team in der MotoGP

Mehr als zwei Suzuki-Bikes in der Königsklasse?

20/06/2017 um 09:26Aktualisiert 20/06/2017 um 09:27

Seit Suzukis Rückkehr in die MotoGP in der Saison 2015 wird über ein mögliches Satelliten-Team spekuliert. Die Verantwortlichen bei Suzuki kennen die Vorzüge eines zusätzlichen Teams, doch aus Japan wird nicht ausreichend Budget zur Verfügung gestellt, um das MotoGP-Projekt von zwei auf vier Maschinen auszuweiten. Aspar und Avintia haben bereits ihre Verträge mit Ducati verlängert.

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Suzuki geht langsam die Zeit aus, denn auch die anderen freien Satelliten-Teams werden ihre Verträge sonst verlängern. "Suzuki ist ein sehr großes Unternehmen, doch das Budget für den Rennsport ist nicht besonders groß. Ein Satelliten-Team würde die Ressourcen des Werksteams angreifen", warnt Teammanager Davide Brivio und bestätigt, dass Suzuki aktuell Probleme hat: "Unsere Fortschritte stagnieren ein bisschen."

Mehr Erfahrungen sammeln

"Wir befürchten, dass die Ressourcen, die ein Satelliten-Team erfordert, uns Probleme bereiten könnten", bemerkt Brivio, der aber auch erkennt, dass Suzuki in dieser Saison große Probleme hat, das Niveau von 2016 zu erreichen. Andrea Iannone hadert mit der GSX-RR und schaut sich bereits nach Alternativen um. Teamkollege Alex Rins fiel wochenlang aus und wird erst in Assen wieder aufs Motorrad steigen.

Mit einem Satelliten-Team könnte Suzuki mehr Erfahrungen sammeln. "Diese beiden zusätzlichen Maschinen wären eine große Hilfe beim Sammeln von Informationen. Doch Suzuki hatte noch nie ein Satelliten-Team. Zudem ist es das erste Mal, dass das MotoGP-Team direkt von Suzuki betrieben wird", kommentiert Brivio.

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