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Berater Beerbaum sieht weiter große Probleme in Chinas Reitsport

Berater Beerbaum sieht weiter große Probleme in Chinas Reitsport
Von SID

13/10/2017 um 10:50Aktualisiert 13/10/2017 um 10:55

Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) sieht auch nach zehnjähriger Beratungstätigkeit weiter erhebliche Probleme im chinesischen Reitsport.

"Die sehr strikten Quarantänebestimmungen machen es uns unmöglich, Pferde zwischen China und Europa hin- und herzuschicken", sagte der 54-Jährige im Vorfeld des 7. Peking Masters vom Freitag bis Sonntag im Olympiastadion "Vogelnest".

Man arbeite schon "schon seit einigen Jahren" an diesem Thema und habe "das Brett schon angebohrt, sind aber noch nicht so richtig durchgekommen. Wenn uns das schließlich gelingt, können wir auch die Industrie nach China transferieren, und der Wissensaustausch wird deutlich schneller passieren", sagte Beerbaum, der beim Peking Masters seit der ersten Austragung Co-Organisator ist.

Auch für die Veranstaltung in der chinesischen Hauptstadt hätte eine Lockerung der Quarantänebestimmungen positive Auswirkungen. "Das würde bedeuten, dass auch die internationalen Topstars mit ihren eigenen Pferden und nicht mehr mit chinesischen Leihpferden an den Start gehen dürfen", sagte Beerbaum. Neben ihm selbst sind Spitzenreiter wie Christian Ahlmann (Marl), Marcus Ehning (Borken), Roger-Yves Bost (Frankreich) und Jeroen Dubbeldam (Niederlande) am Start.

Sportliches Ziel für Beerbaum und den chinesischen Reit-Verband ist es, dass sich ein Team aus dem Reich der Mitte mit Blick auf Tokio 2020, Paris 2024 und Los Angeles 2028 sportlich für Olympische Spiele qualifiziert.

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