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Flandern-Rundfahrt: 101. Auflage präsentiert - neuer Start, "Muur" wieder im Programm

Die "Muur" kehrt zurück: "Ronde" 2017 präsentiert
Von radsport-news.com

30/11/2016 um 17:31

Neuer Start in Antwerpen, die "Muur" nach fünf Jahren wieder im Programm, das Finale auf altbekanntem Terrain - das sind die Eckdaten der 101. Flandern-Rundfahrt, deren Verlauf am Mittwoch vorgestellt wurde. Die Strecke der Ronde 2017 ist insgesamt 259,5 Kilometer lang und weist damit knapp fünf Kilometer mehr auf als die diesjährige Jubiläumsausgabe, die Weltmeister Peter Sagan gewann.

Nach dem Startschuss am 2. April in der Hafenstadt Antwerpen - die Brügge nach 19 Jahren ablöst - führt der Parcours über den früheren Startort Sint-Niklaas und Zogge - Heimatort von Olympiasieger Greg Van Avermaet - in die flämischen Ardennen, wo dann insgesamt 18 Hellingen warten, die berühmten kurzen, aber steilen Anstiege.

Die Anzahl der Hellingen ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert, nur werden die Anstiege Molenberg, Valkenberg und Kaperij durch Ten Bosse, die Mauer von Geraardsbergen und den Pottelberg abgelöst. Dabei ist die Rückkehr der bis zu 20 Prozent steilen Muur die von den Fans wohl am heißesten herbeigesehnte Änderung.

Allerdings wird der berühmte Kopfsteinpflasteranstieg hinauf zur Kappelle von Geraardsbergen keine entscheidende Rolle spielen, denn vom Ende des achten Anstiegs des Tages stehen noch 95 Rennkilometer an.

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Nach dem neu ins Programm genommenen Pottelberg sind die letzten 75 Kilometer identisch mit denen der letztjährigen Ausgabe, inklusive der letzten und entscheidenden neun Hellingen. Kanarieberg, Kwaremont, Paterberg, Koppenberg folgt die flache Kopfsteinpflasaterpassage Mariaborrestraat, ehe es über Steenbeekdries, den Taaienberg und den Kruisberg geht.

Das große Finale bildet die zweite Passage über das Oude-Kwaremont-Paterberg-Double. Die Kuppe des letzten Anstiegs ist zwölf Kilometer vom Ziel in Oudenaarde entfernt.

"Wir wollten auf den Rhythmus der letzten 75 Kilometer bewahren", erläuterte Renndirektor Wim Van Herreweghe und nannte als Grund dafür die guten Erfahrungen seit 2012, als die Ronde erstmals auf dem neuen Parcours mit drei Zielrunden ausgetragen wurde. "Der nun erkennbare und intensive Rhythmus hat uns in den letzten Jahren spannende Finals gegeben. Das sollte eine echte Tradition werden."

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