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Giro d'Italia: Top-Kletterer von Tom Dumoulin bei Bergankunft abgehängt

Coup bei Giro-Bergankunft: Top-Kletterer von Dumoulin abgehängt
Von SID

20/05/2017 um 17:06Aktualisiert 20/05/2017 um 19:31

Attacke auf das Rosa Trikot beim Giro d'Italia? Nicht mit Tom Dumoulin - der Niederländer holte sich den Sieg auf der 14. Etappe bei der Bergankunft in Oropa. Dabei hängte der Kapitän des deutschen Sunweb-Teams die Top-Kletterer Nairo Quintana (Movistar), Thibaut Pinot (FDJ) oder Vincenzo Nibali (Bahrain) ab und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

Kolumbiens Kletterkünstler Quintana war am elf Kilometer langen Schlussanstieg in die Offensive gegangen, doch er konnte sich nicht entscheidend lösen, Dumoulin schloss die Lücke, ging selbst zum Angriff über und holte sich damit sogar den Tagessieg samt Zeitgutschriften.

Zweiter wurde der Russe Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) mit drei Sekunden Rückstand vor dem Spanier Mikel Landa (Sky/+0:03) und Quintana (+0:14).

Video - So lief die Bergankunft in Oropa auf der 14. Etappe

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Pinot büßte 35 Sekunden ein, Nibali sogar 43 Sekunden. Der Österreicher Patrick Konrad vom Team Bora-hansgrohe belegte einen starken 14. Rang (+1:14), direkt hinter dem Schweizer Sébastien Reichenbach (FDJ/+1:12).

In der Gesamtwertung liegt Dumoulin nach zwei Giro-Wochen 2:47 Minuten vor Quintana, 3:25 vor Pinot und 3:40 vor Nibali.

Greipel steigt aus

Nicht mehr dabei am Start in Castellania, dem Geburtstort der Radsport-Legende Fausto Coppi, war wie erwartet am Samstag der deutsche Meister André Greipel. Der 34-Jährige vom Team Lotto-Soudal stieg angesichts des schweren Schlussprogramms der Italien-Rundfahrt ohne eine reelle Siegchancen für die Sprinter vorzeitig aus.

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Greipel hatte die zweite Etappe gewonnen und damit das Rosa Trikot des Gesamtführenden erobert, das Maglia Rosa aber nach nur einem Tag wieder abgeben müssen. Bei den weiteren Sprintetappen enttäuschte Greipel, zuletzt gab es am Donnerstag und Freitag die Plätze acht und neun. Für Greipel rückt nun die Vorbereitung auf die Tour de France (1. bis 23. Juli) in den Mittelpunkt.

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Die 15. Etappe über 199 km von Valdengo nach Bergamo dürfte am Sonntag keine nennenswerten Verschiebungen im Gesamtklassement bringen, auch wenn im letzten Rennviertel je eine Bergwertung der zweiten und dritten Kategorie auf dem Programm stehen. Am Montag wartet der dritte und letzte Ruhetag, danach geht es zum Showdown um Rosa in die Alpen.

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