18.03.17 - 10:10
Beendet
Straßenrennen - Herren
0km
?km
Mailand - Sanremo • Etappe1
Spielbeginn

LIVE
Straßenrennen - Herren
Mailand - Sanremo - 18 März 2017

Mailand - Sanremo - Erleben Sie den Radsport LIVE bei Eurosport. Los geht's am 18 März 2017 um 10:10 Uhr. Mit unserer Live-Berichterstattung sind Sie hautnah dabei!
Mehr zum Radsport: Top-Events, Spielpläne/Kalender, Ergebnisse, etc.

Die Live-Karte zur Echtzeit-Verfolgung von Fahrern und Rennen ist gerade nicht verfügbar. Bitte versucht es später nochmals.
    
30
Guido Scholl
Highlights 
 
 Entfernen
17:21 

Alexander Kristoff (KAtusha) gewann den Sprint des Feldes und wurde Vierter, es folgten Gaviria, Demare, Degenkolb, Bouhanni, Viviani und Ewan.

17:19 

Sagan hat alles richtig gemacht, aber am Ende hat Kwiatkowski besser gepokert, etwas mitgeführt, damit die Gruppe nicht eingeholt wird, dann aber doch genug Kraft gespart, um den Slowaken zu überspurten.

17:19 

Dass sich der Weltmeister da noch auf dem Rad halten konnte, war sensationell. Der Mann ist ein Phänomen. Hoffentlich wird er nicht disqualifiziert, denn er hatte diese heikle Situation herbeigeführt.

17:18 

Im Ziel wären sie beinahe gestürzt, prallten kurz gegeneinander, aber gleich danach gab es Shakehands zwischen Kwiatkowski und Sagan.

17:17 

Es war ganz knapp. aber bei Sky jubeln sie.

17:16 

Sagan legt los....Kwiatkowski geht vorbei und gewinnt!

17:15 

Sagan vorn....wer eröffnet den Spurt?

17:15 

Angeblich nur noch 9 Sekunden...aber der letzte Kilometer ist angebrochen.

17:14 

Sie sind wohl weg...Kwiatkowski führt auch mit. Nur Alaphilippe verweigert die Kooperation.

17:14 

Na, es geht doch nochmal ein Stück runter...sie haben 17 Sekunden Vorsprung.

17:13 

Die Abfahrt ist beendet. 2,7 Kilometer noch...

17:13 

11 Sekunden Vorsprung für das Trio.

17:12 

Bahrain Merida leistet die Verfolgungsarbeit.

17:11 

Sagan macht die Tempoarbeit, sie passieren die mittlerweile berühmten Gewächshäuser am Hang des Hügels vor San Remo.

17:11 

Sie sind in der Abfahrt des Poggio.

17:10 

Im Sprint hat Sagan gegen Kwiatkowski schon einmal verloren, das müsste beim E3-Preis 2015 gewesen sein. Aber normalerweise ist der Slowake der Schnellste dieses Trios.

17:09 

Kwiatkowski und Alaphilippe gehen hinterer. Dahinter eine Lücke...

17:09 

Sagan greift an.

 

Jetzt schert der Sunweb-Mann aus. Sky übernimmt. Julien Alaphilippe ist noch dort, der müsste es mit einer Attacke versuchen.

17:07 

Dumoulin geht aus dem Sattel, eine kleine Lücke geht auf, aber der Sky-Express lässt sich nicht abschütteln.

17:07 

Hinter Sagan befindet sich Degenkolb. Dahinter müsste Colbrelli sitzen, und dahinter dürfte dort Matthews fahren.

17:06 

Sagan an 6. Position, vor ihm vier Mann von Sky, davor Dumoulin.

17:05 

Dumoulin geht in die Vollen, knallt mit höchster Intensität den Poggio rauf.

17:04 

Dumoulin ist wieder weit vorn dabei.

17:04 

Sky übernimmt die Spitze und führt die Gruppe in den Poggio hinein.

17:03 

Die letzten 10 Kilometer...

17:02 

Emirates kommt auch nach vorn. Ebenso Bahrain Merida.

17:01 

Außer Cavendish ist noch kein prominentes Cipressa-Opfer bekannt geworden.

17:01 

Tom Boonen macht das Tempo der ersten Gruppe. Dann ist auch Gavria nicht weit. Und da wird er auch schon gezeigt. Demare, Matthews, Bouhanni, Sagan, Degenkolb und van Avermaet sind ebenfalls dort.

17:00 

Es sind tatsächlich acht Mann von Sky. Bei etwa 65 Fahrern insgesamt in dieser Gruppe.

16:59 

Wenn ich richtig geguckt habe, sind noch acht Mann von Sky in dieser Gruppe. Mindestens aber sieben.

16:57 

FDJ löst Bora an der Spitze der Hauptgruppe ab.

16:57 

Sagan hat sich übrigens seiner Bart-Pracht entledigt - ur ein Ziegenbärtchen am Kinn ist verblieben. Ob er sich auch die Haare kurz geschnitten hat, ist wegen des Helms nicht zu erkennen.

16:56 

10 Mann waren kurz weg, aber zwei Helfer von Bora fahren das Loch für Sagan wieder zu.

16:55 

Gilbert mischt auch wieder mit...

16:55 

Angriff von Tony Gallopin (Lotto-Soudal). Weitere Fahrer setzen nach.

16:54 

Abfahrt geschafft, keiner ist gestürzt. Und das bei so einem großen Haufen, der da noch beisammen ist.

16:53 

Erfreulich wenige Stürze bisher. Jetzt kommen sie in den kniffligen Teil der Cipressa-Abfahrt...

16:52 

20 Kilometer noch!

16:52 

John Degenkolb (Trek) befindet sich in einer der ersten Positionen. Angeführt wird das Feld von einem Bahrain-Merida-Fahrer.

16:51 

Jetzt sind sie oben, die Gruppe umfasst locker noch 70 Mann.

16:50 

Es tun sich kleinere Lücken auf, das Feld ist weit auseinander gezogen. Aber die Abstände werden wohl nicht so groß, dass hier die entscheidende Zäsur vorgenommen wird.

16:49 

Geschke hat fertig, Dumoulin übernimmt die Spitze.

16:48 

Mark Cavendish (Dimension Data) hat Probleme, er wurde abgehängt und befindet sich selbst in der distanzierten Gruppe ganz hinten.

16:47 

Gechke und Dumoulin sind die Ersten im Feld.

16:47 

Simon Geschke (Sunweb) bringt die Hauptgruppe wieder an Wellens und seinen Begleiter heran.

16:46 

Das Loch geht aber nicht richtig auf.

16:45 

Wellens probiert es noch einmal.

16:44 

Es gehen mehrere Attacken, unter anderem Greg van Avermaet und Philippe Gilbert. Auch Tim Wellens (Lotto Soudal) und Tom Dumoulin (Sunweb) sind weggefahren. Aber die erste Gruppe kommt wieder ran.

16:43 

Aber das war nur ein letztes Aufflackern, das Feld hat die Fluchtgruppe gestellt.

16:42 

Und jetzt will es mir der Rovny so richtig reinreiben: Er greift an und schüttelt seine Begleiter ab, bis auf Clarke. Ja,okay, geschenkt: Rovny war nicht der erste, der abreißen ließ, er war sogar der Stärkste unter den Ausreißern.

16:41 

265 Kilometer liegen hinter den Fahrern, und jetzt müssen die die Cipressa rauf mit 5,6 Kilometern Länge und 4,1% Steigung.

 

Bahrain Merida, das Team von Colbrelli, macht die Pace, auch Cofidis kommt nach vorn. Das Rennen war bislang nicht sonderlich schnell - umso härter könnte es jetzt in der Schlussphase werden. Und das ist keine so gute Nachricht für reinrassige Sprinter wie Bouhanni, Cavendish und Gaviria.

16:37 

Es geht auf die letzten 30 Kilometer. Und so viel Vergnügen uns die Ausreißer auch bereitet haben - um sie ist es bald geschehen. Noch 25 Sekunden haben sie an Vorsprung.

16:33 

Sie fahren jetzt durch Imperia. Die Stadt wurde aber nicht nach Daryl Impey (Orica-Scott) benannt...dann hieße sie auch Impeyria.

16:33 

Jetzt sind es noch etwa 6 Kilometer bis zum Fuß der Cipressa.

16:31 

Sieben Mann befinden sich noch vorn, Poli, Frapporti und Zurlo sind weg.

16:31 

Rovny ist doch noch vorn, das war Umberto Poli, der eben als Erster zurückgefallen ist.

16:30 

Mickael Delage (FDJ) hat ein mechanisches Problem im Anstieg und kommt zum Stehen.Ob der wieder nach vorn fahren kann, nachdem er heute schon so viel geackert hat?

16:28 

50 Sekunden zwischen Feld und Spitze.

16:28 

Ein paar Chaoten zünden Bengaos an der Strecke. Und Zurlo fällt in dem entstehenden Nebel aus der Spitzengruppe heraus

16:27 

Gougeard wird wieder eingeholt. Was er wohl mit diesem Vorstoß bezwecken wollte?

16:26 

Auch Frapporti ist weg, da siebt es sich jetzt aus...

16:25 

Ivan Rovny verliert den Kontakt zur Kopfgruppe, also nur noch 9 Mann dort beieinander.

16:24 

Das Peloton kommt näher ran,15 Sekunden zu Gougeard, 1:15 zur Zehner-Gruppe.

16:23 

Noch 40 Kilometer...

16:22 

Capo Berta steht auf dem Menüplan. Das ist der längste der drei vorbereitenden Anstiege, aber noch längst nicht so schwer wie die Cipressa.

16:20 

Gougeard hat 20 Sekunden auf das Peloton herausgefahren.

16:20 

Wir befinden uns also in der letzten Rennstunde. Die Zielankunft dürfte gegen 17.20 Uhr erfolgen.

16:19 

44 Kilometer sind noch zu fahren, die 10 Ausreißer haben rund eine Minute Vorsprung.

16:18 

Alexis Gougeard (Ag2r) löst sich von der Hauptgruppe. Er hat ja Nico Denz vorn.

16:17 

Stephen Cummings (Dimension Data) bildet das Schlusslicht desFeldes, das sich den nächsten Anstieg hocharbeitet. Dabei ist der Brite mittlerweile sehr bergfest, gewann ja die Etappe der Tour in Mende 2015 und im vergangenen Jahr die erste Alpenetappe.

16:15 

1:20 Minuten liegen zwischen Spitze und Feld. Auf der Straße sind das 800 Meter, meint die Regie.

16:13 

Aber die Jedermänner legen natürlich nicht solche Mammut-Distanzen zurück. 49 Kilometer liegen noch vor den Profis, die Spitze hat 1:22 Minuten über den ersten Anstieg gerettet.

16:09 

FDJ hat die Pause beendet und zeigt sich jetzt wieder in den vorderen Positionen.

16:07 

Es geht hinauf zur Capo Mele.

16:04 

Und jetzt, 56 Kilometer vor dem Ziel haben die Ausreißer noch 1:38 Minuten Vorsprung.

16:03 

Jetzt beginnen die Anstiege. Schnell noch einmal die Rennentwicklung, wobei die recht übersichtlich ist: Kurz nach dem reellen Start um 10.5 Uhr lösten sich diese 10 Fahrer vom Feld: Nico Denz (Ag2r La Mondiale), Mattia Frapporti (Androni-Sidermec), Mirco Maestri (Bardiani-CSF), William Clarke, Tom Skujins (Cannondale-Drapac), Ivan Rovny (Gazprom-Rusvelo), Alan Marangoni (Nippo-Fantini), Umberto Poli (Novo Nordisk), Federico Zurlo (UAE Team Emirates) und Julen Amezqueta (Wilier-Selle Italia). Die fuhren zwischenzeitlich gut 5 Minuten an Vorsprung heraus, im Feld machte über weite Strecken FDJ die Pace. Zuletzt wechselten sich Quick Step, Dimension Data und Bora ab.

15:59 

Die letzten 60 Kilometer sind angebrochen. 1:55 Minuten liegen zwischen Feld und Spitze.

15:53 

Wen es interessiert: Matteo Trentin tritt gerade bei 150 Watt eine Geschwindigkeit von 53 Km/h. Da hat er sicher viel Windschatten...

15:52 

Das Feld kommt der Spitze wieder näher, 2:15 Minuten beträgt der derzeitige Abstand.

15:51 

Schiebung! Ein Helfer schiebt Nacer Bouhanni (Cofidis) in Richtung San Remo. Das ist aber okay, der Franzose muss sich gerade die Radhose richten. Er dürfte sich zuvor von etwas Urin getrennt haben.

15:49 

FDJ hat sein Tagewerk erst einmal unterbrochen. Die Trikots sind nicht mehr in den vorderen Reihen zu sehen. Quick Step, Bora und Dimension Data besorgen die Pace. Und in Ceriale gibt es vielleicht doch Cornflakes. Zumindest ist dort die zweite Verpflegungskontrolle angesiedelt.

15:47 

Ceriale ist erreicht.

15:47 

Quick Step hat einen Mann abgestellt, um das Terrain für Gaviria zu bereiten.

15:44 

EdvaldBoasson Hagen (Dimension Data) befindet sich am Ende des Feldes. Die Norweger haben hier ja eine gute Bilanz in jüngerer Vergangenheit: Thor Hushovd war zweimal Dritter, Alexander Kristoff siegte einmal und wurde einmal Zweiter.

15:41 

Der Abstand zur Spitzengruppe wird konstant bei etwa 2:35 Minuten gehalten. Bora hansgrohe steigt in die Nachführarbeit ein.

15:38 

Jetzt befinden sich die Fahrer in Pietra Ligure. Noch 7 Kilometer bis Ceriale.und 77 bis ins Ziel.

15:33 

In Kürze erreicht das Feld den Ort Ceriale. Dort gibt es aber keine Frühstücksflocken. Dieser Punkt läutet die hüglige Phase ein - Capo Mele, Capo Cerva und Capo Berta bilden ja den Aufgalopp zu Cipressa und Poggio.

15:29 

Der Vorsprung der Fluchtgruppe beträgt derzeit 2:45 Minuten.

15:28 

In San Remo haben wir angenehme 17 Grad, es ist bewölkt. Aber für einen Fahrer wird nachher die Sonne scheinen, egal, was am Himmel los ist.

15:27 

Peter Sagan (Bora hansgrohe) möchte auch etwas Kleidung loswerden. Vor ihm fährt sein Bruder Juraj. Auch Mattia Frapporti, einer unserer Ausreißer des Tages, hat mit MArco ja seinen Bruder dabei.

15:25 

John Degenkolb (Trek Segafredo) hat sich gerade einer Jacke entledigt. Und vor dem Rennen sagte der Sieger von 2015, dass er mehr Zutrauen und mehr Erfahrung besitzt als vor zwei Jahren. Und die Form stimmt auch - das lässt hoffen.

15:23 

Mickael Delage (FDJ), der bis eben über viele Kilometer die Führungsarbeit gemacht hatte, holt jetzt Trinkflaschen vom Teamwagen.

15:22 

Jetzt macht auch Dimension Data mit und leistet etwas Tempoarbeit.

15:20 

Der Blick über das Mittelmeer scheint die Ausreißer beflügelt zu haben - sie bauen wieder auf 2:25 Minuten aus.

15:17 

Das Feld hat die Mittelmeerküste erreicht. Herrliche Bilder sind das wieder. Aber für die Fahrer beginnt langsam der Ernst des Rennens - 95 Kilometer liegen noch vor ihnen.

15:15 

So lange er noch vorn mitfährt: Umberto Poli hat einen berühmten Namensvetter. Ein italienischer Schriftsteller in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts trug diesen Namen. Er gab sich aber das Pseudonym Umberto Saba...

15:13 

Filippo Pozzato fährt weit hinten im Feld. Ein Sturz im Feld, und er wäre weg vo Fenster.

15:11 

Vorn lösen sie sich aber weiter fein ab. Die geben also nicht klein bei.

15:10 

Die letzten 100 Kilometer - nur noch 2:20 Minuten für die Spitzeengruppe.

15:10 

Ganz lang auseinander gezogen ist die Hauptgruppe, das Tempo wird immer höher. Pech für einen Astana-Fahrer, der einen Defekt hat und nun wohl große Probleme bekommen wird, wieder zum Pulk aufzuschließen.

15:09 

Ui, Mark Cavendish hatte wohl irgendein Problem. Er muss gerade von einem Teamkollegen wieder ans Ende des Feldes gebracht werden.

15:08 

Alle neun Fahrer von FDJ sind vorn, dazwischen fährt einer von Dimension Data. Und hinter FDJ hat sich Sky formiert.

15:06 

Die 3-Minuten-Marke ist erreicht.

15:03 

Sie spielen Katz und Maus mit der Gruppe um Toms Skujins, Nico Denz und Mattia Frapporti. Die Zehn haben nur noch 3:25 Minuten Vorsprung.

15:01 

Noch 106 Kilometer liegen vor den Fahrern.

15:00 

Nach wie vor macht FDJ die Pace, und der Abstand geht auch wieder etwas runter -auf jetzt 4:10 Minuten. Dann waren die im Feld vorhin wirklich nur scharf auf die Verpflegung...

14:54 

Der Vorsprung der Ausreißer ist wieder auf 5 Minuten angewachsen. 115 Kilometer haben wir noch bis ins Ziel.

14:45 

FDJ hat bislang viel Tempoarbeit erledigt. Klar: Arnaud Demare ist der Vorjahressieger. Und sein beeindruckender Etappensieg bei Paris-Nizza, als er am Ende eines einen Kilometer langen Anstiegs gewann, ist mehr als eine Visitenkarte für die diesjährige Austragung.

14:37 

Zu Mailand-San Remo gehören leider auch immer die STürze. Puccio war heute der erste, der zu Boden ging. Leider gibt es keine Informationen, ob er weitermachen konnte. Wenn nicht, hätte Elia Viviani (Sky) einen Helfer weniger. Viviani wäre auch eine italienische Sieghoffnung. Er schaffte es hier aber bislang noch nie aufs Podium.

14:34 

Mit seinem Sieg vor elf Jahren endete übrigens eine reichlich erfolgreiche Phase für die Italiener. In den Jahren zuvor hatten Alessandro Petacchi, Mario Cipollini und Paolo Bettini die Primavera gewonnen.

14:28 

Vielleicht waren sie im Feld auch extrem hungrig - denn vor kurzem passierten sie die Verpflegungszone. Möglich, dass der eine oder andere so schnell wie möglich Essen fassen wollte.

14:26 

Der Abstand zur Zehner-Gruppe ist dramatisch gesunken, es sind nur noch gut zwei Minuten übrig.

14:21 

Warm ist das heute nicht auf der Strecke, aber immerhin regnet es nicht. Wir hatten ja auch schon Schnee bei Mailand-San Remo. 2013 war es zuletzt bitter kalt. Gerald Ciolek gewann damals, und Vincenzo Nibali strich vorzeitig die Segel.

14:10 

Salvatore Puccio von Team Sky ist eben gestürzt.

14:08 

Für diejenigen, die sich noch nicht so wahnsinnig lange mit dem Radsport beziehungsweise den Klassikern beschäftigen: Der heutige Rennverlauf entspricht exakt der üblichen Dramaturgie bei der Primavera. Eine Gruppe geht weg und bleibt lange vorn, aber durchaus in Reichweite. Und nach dem Turchino-Pass beginnen die Sprinter-Teams, die Nachführarbeit zu organisieren.

14:04 

Das Irre an diesem Rennen ist aber, dass es selbst nach der Abfahrt vom Turchino noch satte 137 Kilometer bis ins Ziel sind...

14:00 

Grüezi und Hallo auch von mir. Das Rennen nähert sich so ganz allmählich der entscheidenden Phase. Die Gruppe rettet sich über den Pass und dürfte auch in der ABfahrt "überleben", aber danach dürfte dann hinten im Feld die Post abgehen.

13:56 

Damit verabschiede ich mich von Ihnen. Die zweite Hälfte des Rennens wird nun Guido Scholz tickern. Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit der "Classica Primavera".

13:54 

Die Rennsituation ist weiterhin unverändert: Die 10 Ausreißer Amezqueta (Wilier Triestina-Selle Italia), Clarke (Cannondale-Drapac), Denz (AG2R), Frapporti (Androni-Sidermec Bottecchia), Maestri (Bardiani-CSF), Marangoni (Nippo-Vino Fantini), Poli (Novo Nordisk), Rovny (Rusvelo), Skujins (Cannondale-Drapac) und Zurlo (UAE-Emirates) führen mit einem Vorsprung um 4 Minuten vor dem Feld.

13:50 

Der Anstieg zieht sich insgesamt über knapp 20 Kilometer. Die letzten drei Kilometer bis zum Tunnel auf 532 Metern Höhe haben eine durchschnittliche Steigung von 5%. Danach folgt eine knapp 9 Kilometer Abfahrt zur Mittelmeerküste, an der sich das Rennen sich bis zum Ziel in San Remo entlang schlängelt.

13:39 

Die Fahrer befinden sich nun in der Anfahrt zur ersten Schwierigkeit des Tages, den Passo del Turchino. Der Anstieg ist nicht entscheidend, aber wenn die Fahrer den Tunnel am Gipfel hinter sich gelassen haben und das Mittelmeer sehen können, ist die lange Phase des Einrollens vorbei und das Rennen wird langsam aber sicher hektischer.

13:31 

Eine weitere Nation die lange auf einen Sieg wartet ist Belgien. Seit Tom Boonens Sieg bei Paris-Roubaix 2012 hat kein Fahrer aus dem Land der Klassikerspezialisten ein Monument gewonnen. Boonen (Quick Step) könnte diese Statistik ändern, ist aber als Edelhelfer für Sprinter Fernando Gaviria eingeplant. Ein weiterer aussichtsreicher Kandidat ist Greg Van Avermaet (BMC). Der Olympiasieger ist in Form und hat sich einiges vorgenommen.

13:24 

Die Geschwindigkeit ist merklich abgesackt. Während in der ersten Rennstunde noch 41,5 Kilometer absolviert wurden, waren es in der zweiten Stunde nur noch 39 Kilometer. In der gerade abgeschlossenen dritten Rennstunde lag der Schnitt bei 37,8 Kilometer pro Stunde.

13:18 

Neben Degenkolb und Pozzato sind heute vier weitere ehemalige Sieger am Start: Mark Cavendish (Dimension Data) gewann 2009 im Fotofinish gegen Heinrich Haussler, Simon Gerrans (Orica Scott) schlug 2012 Cancellara, Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin) war in der verregneten Ausgabe von 2014 erfolgreich und Arnaud Démare (FDJ) ist als Vorjahressieger auch am Start. Bis auf Gerrans sind alle ehemaligen Champions zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen.

13:11 

Cancellara war ebenfalls der Fahrer, der als letztes einen Solo-Sieg erringen konnte. Seit 2009 ist das Rennen immer im Sprint einer Gruppe geendet. Zwischen 2011 und 2013 war es immer eine kleine Anzahl von Fahrern die auf die Zielgerade. In den letzten drei Jahren, seit der Le Manie Anstieg aus dem Programm genommen wurde, war diese Gruppe ca. 30 Fahrer stark. Vielleicht erleben wir dieses Jahr mal wieder eine erfolgreiche Attacke.

13:06 

Heute hat Fabian Cancellara, Sieger der Ausgabe von 2008, Geburtstag.

12:56 

Nach etwas mehr als 110 Kilometern ist die Rennsituation weiterhin unverändert: Eine Spitzengruppe von 10 Fahrern führt mit etwas mehr als 4 Minuten Vorsprung vor dem Hauptfeld.

12:35 

Könnte Degenkolb gewinnen wäre dies bereits der siebte Deutsche Sieg bei der "Classicissima". Neben Degenkolb konnten zuvor schon Erik Zabel (1997, 1998, 2000 und 2001) und Gerald Ciolek (2013) gewinnen. Die mit Abstand meisten Siege hat allerdings Italien eingefahren. 50 Siege stehen in der Statistik, der letzte liegt allerdings schon elf Jahre zurück.

12:24 

Jemand, der Sagan ganz sicher herausfordern wird ist John Degenkolb. Der Sieger von 2015 kommt mit guter Form aus der Fernfahrt Paris-Nizza. Nachdem er die letzte Edition aufgrund seines schweren Trainingsunfalls verpasste, will der Kapitän von Trek-Segafredo diesmal wieder angreifen.

12:17 

Nach 80 gefahrenen Kilometern liegt der Vorsprung der Ausreißergruppe konstant bei 4:20 Minuten. Das Tempo wird immer noch von FDJ kontrolliert. In einer Rennstunde wird das Rennen zunächst die Verpflegungskontrolle erreichen, um danach den Passo del Turchino in Angriff zu nehmen.

12:05 

Der große Topfavorit, den es heute zu schlagen gilt ist natürlich der Peter Sagan (Bora-Hansgrohe). Der Weltmeister ist in bestechender Form und möchte zum ersten Mal auf der Via Roma jubeln. Unterstützt wird er dabei unter anderem von den Routiniers Marcus Burghardt und Andreas Schillinger.

11:40 

Das Wetter ist heute der "Fahrt in den Frühling" angemessen: Bei Sonnenschein, Temperaturen um 15°C und nur leichtem Wind bieten sich optimale Bedingungen für die Fahrer.

11:33 

Nach 50 gefahrenen Kilometern hat sich der Vorsprung der zehn Ausreißer auf 4:40 Minuten eingependelt. Der Durchschnitt für die erste Rennstunde liegt bei 41,5 Km/h.

11:18 

Für Nico Denz ist es der erste Start bei Mailand-San Remo und er hat es gleich in die Gruppe des Tages geschafft. Der 23-Jährige fährt seit August 2015 in den Farben des französischen Teams AG2R La Mondiale.

11:03 

Im Feld kontrolliert das Team FDJ des Vorjahressieger Arnaud Démare das Tempo und hält die Spitzengruppe bei etwa 4 Minuten Vorsprung. Insgesamt starten heute 200 Fahrer von 25 Teams. Um den Überblick zu behalten, können Sie einen Blick auf Startliste werfen.

10:41 

Eine kleiner Nachtrag: Der Fahrer von Cannondale-Drapac ist Wiliam Clarke, von Androni-Sidermec ist Mattia Frapporti in der Spitzengruppe.

10:36 

Nach wenigen Kilometern hat die Gruppe um den Deutschen Nico Denz schon 4:10 Minuten Vorsprung. Das Feld wird ihnen in der ersten Phase des Rennes viel Freiraum lassen.

10:32 

Die Fahrer in der Spitzengruppe des Tages sind: Julen Amezqueta (Wilier Triestina-Selle Italia), Simon Clarke (Cannondale-Drapac), Nico Denz (AG2R), Marco oder Mattia Frapporti (Androni-Sidermec Bottecchia), Mirco Maestri (Bardiani-CSF), Alan Marangoni (Nippo-Vino Fantini), Umberto Poli (Novo Nordisk), Ivan Rovny (Rusvelo), Tom Skujins (Cannondale-Drapac) und Federico Zurlo (UAE-Emirates).

10:21 

Nach 5 Kilometern hat sich eine Gruppe von 10 Fahrern vom Peloton abgesetzt.

10:17 

Der scharfe Start ist erreicht, das erste Monument der Saison ist eröffnet! Nur noch 291 Kilometer bis zum Ziel.

10:12 

Der neutrale Start in Mailand ist erfolgt. Eine Neuheit in dieser Edition wird die Zusammensetzung der Fluchtgruppe sein: In den vergangenen drei Jahren waren Jan Barta, Matteo Bono und Maarten Tjallingii immer Teil der Ausreißer. Heute steht keiner der drei Fahrer auf der Startliste.

10:04 

Die Fahrer stehen am Mailänder Piazza Castello bereit für den neutralen Start. Um 10:10 Uhr erfolgt dann der scharfe Start und der Kampf um die Ausreißergruppe des Tages beginnt.

10:01 

Herzlich Willkommen zum Ticker von Mailand San-Remo. Mein Name ist Felix Schönbach und ich werde Sie bis 14:00h begleiten, bevor mein Kollege Guido Scholl über das Finale berichten wird.

INFO 

Der Favoriten-Check zu Mailand - Sanremo 2017: 3 Asse + 3 Joker für die 300 Kilometer beim längsten Rennen des Jahres. Das erste Radsport-Monument der Saison gibt vielen Fahrern eine Siegchance, jeder Sprinter und viele endschnelle Klassiker-Spezialisten kann sich auf der Via Roma Chancen ausrechnen. Doch ein Trio ragt besonders heraus vor den 291 Rennkilometern (+7,4 km Einrollen in Mailand) - und 3 Joker sollte man mindestens auf der Rechnung haben...

INFO

In Sanremo stürmte John Degenkolb 2015 zu seinem ersten Sieg bei einem Radsport-Monument und legte den Grundstein zu einer grandiosen Klassiker-Saison. Jetzt kehrt der 28-Jährige zur "Classicissima" zurück, nachdem er die Frühjahrsrennen im letzten Jahr verpasste. Im Interview findet er klare Worte zu den Klassikern - und zum Thema Doping.

INFO

Letzter deutscher Sieger in Sanremo war 2015 John Degenkolb. Er ist auch diesmal wieder dabei, nachdem er im Vorjahr wegen des schrecklichen Trainingsunfalls fehlte. Für sein Trek-Team ist er der große Trumpf, aber die ganz heißen Kandidaten sind andere Fahrer.

INFO

Hoffen wir 2017 auf besseres Wetter als 2013 - jene Austragung war infernalisch, doch umso wertvoller war der Sieg für Gerald Ciolek nach den Unterbrechungen im Rennverlauf und den vielen Aufgaben völlig unterkühlter Fahrer.

INFO

Letztes Jahr endete Mailand - Sanremo mit einem dramatischen Sturz und einem unerwarteten Sieger, Arnaud Démare. Der Franzose ist diesmal nicht mehr Außenseiter - wer ihn bei Paris-Nizza gesehen hat, muss ihn auf der Rechnung haben.

INFO 

Der Countdown läuft, die Vorfreude steigt! Mailand - Sanremo 2017 steht vor der Tür und wir können uns auf ein packendes Rennen mit vielen Favoriten freuen. Am Start werden insgesamt 25 Teams mit je acht Fahrern stehen, es werden sich also am Samstag, den 18. März genau 200 Profis auf den Weg nach Sanremo machen.

0 Kommentare