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Rad-WM: Doppel-Gold: Sunweb mit Traumtag im Mannschaftszeitfahren

Mit Video | Doppel-Gold: Sunweb mit Traumtag bei WM
Von SID

17/09/2017 um 17:43Aktualisiert 17/09/2017 um 18:19

Team Sunweb hat zum WM-Auftakt die Mannschaftszeitfahren der Männer und der Frauen gewonnen. Das sechsköpfige Herren-Aufgebot um Giro-Sieger Tom Dumoulin und den jungen Deutschen Lennard Kämna benötigte für die 42,5 Kilometer lange Strecke von Ravnanger nach Bergen 47:50 Minuten und war acht Sekunden schneller als das BMC-Team, das wie im Vorjahr Silber gewann.

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Platz drei und damit die Bronzemedaille holte das Team Sky (+0:22) mit Tour-und Vuelta-Sieger Chris Froome. Titelverteidiger Quick-Step Floors blieb diesmal mit 35 Sekunden Rückstand nur Rang vier, gefolgt von Orica-Scott (+1:03), dem Vorjahresdritten.

Für den ehemaligen Junioren-Weltmeister Kämna ist es der bisher größte Erfolg seiner noch kurzen Profi-Laufbahn. Der 21-Jährige war zuletzt der jüngste Starter bei der Vuelta in Spanien und gilt gegenwärtig als das vielleicht größte deutsche Talent.

Video - WM-Coup! Sunweb jubelt über Gold im Mannschaftszeitfahren

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Zeitfahr-Spezialist Tony Martin fuhr mit seinem Team Katusha-Alpecin erwartungsgemäß weit am Podium vorbei, die Leistung war dennoch enttäuschend. Nach 42,5 anspruchsvollen Kilometern fehlten Martins Equipe 1:45 Minute auf den neuen Weltmeister Sunweb.

Für den 32-jährigen Martin war das Rennen vor allem eine Testlauf für das kommende Jahr, wenn er mit Katusha ganz vorne mitmischen will. Dann wird aber eine gewaltige Steigerung nötig sein. Im Einzelzeitfahren am Mittwoch ist viermalige Weltmeister diesmal nur Außenseiter, weil am Ende ein über drei km langer und giftiger Anstieg im Weg steht, der Martins Chancen deutlich schmälert.

Für den Sunweb-Rennstall war es die bereits zweite Goldmedaille, nachdem die Frauen-Equipe am Mittag überraschend Titelverteidiger Boels-Dolmans auf Rang zwei verwiesen hatte.

"Das ist verrückt. Zuerst die Frauen, und jetzt wir“, kommentierte Dumoulin in einer ersten Reaktion den Sunweb-Triumph. "Das Team war so homogen, es war absolut erstaunlich. Normalerweise würden die Leute sagen, dass ich auf dem Papier der beste Zeitfahrer bin, aber mit diesem Team lief es so glatt, es war verrückt."

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Video: Die letzten Meter zu Gold & die Siegerehrung für die Frauen von Team Sunweb

Video - Die letzten Meter zu Gold & die Siegerehrung für Team Sunweb

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