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Graf verteidigte Reformen von Schwimm-Bundestrainer Lambertz

Graf verteidigte Reformen von Schwimm-Bundestrainer Lambertz
Von SID

17/07/2017 um 13:42Aktualisiert 17/07/2017 um 13:45

WM-Finalhoffnung Lisa Graf hat die umstrittenen Maßnahmen von Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz verteidigt.

"Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade die Zentralisierung ist wichtig. Wir müssen einfach sehen, dass wir mehr zusammen an den Stützpunkten trainieren. Die Amerikaner leben uns das vor", sagte die deutsche Rekordhalterin über 200 m Rücken vor dem Start der Beckenwettbewerbe bei der Schwimm-WM in Budapest.

Mit der zum Teil scharfen Kritik an Lambertz' Maßnahmen, unter anderem von Ex-Weltmeister Paul Biedermann, "beschäftigen wir uns natürlich", sagte Graf, "aber wenn man weiß, wie es wirklich abgelaufen ist, versteht man alles besser."

Die Berlinerin, die als eine von nur drei deutschen Beckenschwimmern die harten Einzel-Normen für die WM sauber erfüllt hatte, machte zudem in der Heimat eine falsche Erwartungshaltung aus. "Grundsätzlich ist es wichtig, dass sich die deutsche Öffentlichkeit auch mit einer Finalteilnahme zufriedengibt", sagte Graf: "Dieses Denken müssen wir in die deutschen Köpfe bekommen. Denn hierzulande ist es nichts wert, wenn man ein Finale erreicht ? das ist so traurig."

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