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China Championship: Murphy und O’Sullivan mit rasantem Breakbuilding

China Championship: Murphy und O’Sullivan mit rasantem Breakbuilding

19/08/2017 um 18:52

Im Achtelfinale der China Championship in Guangzhou haben Shaun Murphy und Ronnie O’Sullivan mit rasantem Breakbuilding überzeugt. Beide erreichten das Viertelfinale ohne Frameverlust. Murphy schlug Stephen Maguire mit 5:0, und O’Sullivan verpasste Graeme Dott die Höchststrafe. Dabei lief beim fünfmaligen Weltmeister im ersten Frame noch einiges unrund. Danach drehte er auf.

Mit schnellen Breaks von 78, 75 und 62 Punkten stürmte Ronnie O’Sullivan auf 4:0 davon, ehe er seine beste Leistung dieser Woche mit einer brillanten 139 krönte. Graeme Dott dagegen kam über ein Top-Break von kümmerlichen sechs Punkten nicht hinaus.

Im Viertelfinale trifft O’Sullivan am Sonntag auf Luca Brecel. Der Belgier gewann sein Achtelfinale gegen Mike Dunn mit 5:3. Dabei war er mit 4:1 in Führung gegangen, doch Dunn nahm Kurs auf ein Comeback. Brecel behielt aber die Nerven und schaffte im achten Frame den Schritt über die Zilinie.

Dominant und mitreißend war auch die Gala von Shaun Murphy. Der "Magician" brillierte mit spektakulärem und sicherem Lochspiel. Dabei hatte Maguire in den meisten Frames durchaus seine Chancen, doch Loch- oder Stellungsfehler bremsten ihn immer wieder aus.

Murphy trifft auf Zhou

Murphy dagegen spielte auf dem Weg zum Sieg Breaks von 62, 52, 71 und im Schlussframe 104 Punkten. Er trifft im Viertelfinale auf Zhou Yuelong, der auch einen Tag nach seinem Erfolg gegen Mark Selby seinen Siegeszug fortsetzte. Der 19-jährige Chinese ließ dem formschwachen Martin Gould keine Chance und setzte sich mit 5:2 durch. Zhou schaffte es einfach kontinuierlicher, seine Punkte einzufahren.

Mark Williams zog durch ein 5:3 über Tom Ford in die Runde der letzten acht ein. Das bessere Breakbuilding des Walisers gab den Ausschlag. Williams war mit 2:0 in Führung gegangen, doch bis zur Pause hatte Ford wieder ausgeglichen. Nach Wiederbeginn holte sich Williams dann erneut zwei Frames in Folge. Zwar verkürzte Ford noch einmal, aber den achten Frame dominierte „The Welsh Potting Machine“.

Sein Gegner am Sonntag ist Li Hang, der wie schon gegen Neil Robertson und Michael White auch gegen Matthew Stevens über die volle Distanz gehen musste. Stevens hatte mit 4:3 geführt, aber in dem kampfbetonten Match legte Li mit einer 41 die Grundlage zum 4:4 und im Decider war schließlich sein Break von 54 Punkten entscheidend. Das bessere Breakbuilding gab auch den Ausschlag beim 5:1-Sieg von Ali Carter gegen Mark Davis.

Video - Century: O’Sullivan lässt in China die Muskeln spielen

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