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China Championship: Ronnie O’Sullivan, Mark Selby und Co. - Favoritens setzen sich durch

China Championship: Favoriten setzen sich am zweiten Tag durch

17/08/2017 um 17:46Aktualisiert 17/08/2017 um 17:54

Ronnie O’Sullivan, Mark Selby und andere aus dem Favoritenkreis erreichten bei der China Championship in Guangzhou mühelos die zweite Runde. O’Sullivan, der sein erstes Ranking-Match in dieser Saison bestritt, spielte bei seinem 5:2 über Sam Baird zwei Centuries. Selby setzte sich gegen Noppon Saengkham gar mit 5:1 durch. Zwei Frames gewann Selby dabei auf Pink.

Ronnie O’Sullivan hatte den Start gegen Sam Baird verschlafen und machte im ersten Frame keinen Punkt. Dann zog er aber das Tempo an und glich mit einer 124 aus. Der dritte Frame war durch viel Klein-Klein geprägt, aber Baird nutzte seine Chancen nicht. Anschließend zog O’Sullivan mit Breaks von 91 und 66 Punkten auf 4:1 davon. Seine 56 im nächsten Frame reichte aber noch nicht zum Sieg. Auf Pink verkürzte Baird zum 2:4. Eine 100 von O’Sullivan im siebten Frame ließ ihm aber keine Chance mehr.

Mark Selby holte nach einer 64 den ersten Frame auf Pink, nachdem Noppon Saengkham ein mögliches Comeback vermasselte, als er Pink verschoss. Den zweiten Frame stahl dann aber der Thailänder auf Schwarz, doch erneut auf Pink holte sich Selby die Führung zurück. Und erhöhte mit einer 78 auf 3:1. Im fünften Frame half Selby ein Fluke der letzten Roten, bevor er seine gute Leistung mit einer 123 krönte. Er trifft nun auf Zhou Yuelong. Der lag gegen Chen Zifan zwar schon mit 2:4 hinten, stürmte dann aber mit Breaks von 80, 104 und 94 Punkten zum Sieg.

Trump und Ding ohne Probleme

Auch Judd Trump und Ding Junhui ließen nichts anbrennen. Beide setzten sich jeweils mit 5:2 durch. Trump profitierte dabei von vielen Safe-Fehlern von Daniel Wells. Zum Interval hatte es noch 2:2 gestanden, aber danach holte sich Trump mit einer 105 die Führung zurecht. Im nächsten Frame hatte er gar die Chance zu einem Maximum, doch nach einem Stellungsfehler war nach 97 Punkten Schluss. In einem sehr taktisch geprägten siebten Frame machte er dann aber den Sieg perfekt.

Ding Junhui spielte bei seinem Sieg gegen Alfie Burden Breaks von 85, 91 und im letzten Frame gar 128 Punkten; Burden hatte den ersten Frame mit einer 100 geholt. John Higgins agierte zwar nicht mehr ganz so rasant wie am Tag zuvor, doch der Titelverteidiger gewann gegen Chris Wakelin trotzdem sicher mit 5:2 und schaffte eine 119. Das neue Top-Break der China Championship ist die 137, die Ryan Day bei seinem 5:3 über Cao Yupeng spielte. Der Sieger des Riga Masters war schnell mit 4:0 in Führung gegangen, ehe nach drei Frames in Folge für Cao eine Blamage drohte. Doch Day behielt die Nerven.

Allen verspielt Führung

Frustriert war Mark Allen. "So schmeißt man ein Match weg", twitterte er nach seinem 4:5 gegen Matthew Stevens; Allen hatte dabei ebenfalls eine 4:2-Führung verspielt. Luca Brecel war gegen Jimmy Robertson mit 4:0 in Führung gegangen. Dann holte der Engländer zwar die nächsten beiden Frames, doch Brecel ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann mit 5:2. Er trifft nun auf Marco Fu, der bei seinem 5:3 über Hossein Vafaei ebenfalls ein Century schaffte.

Video - Was für ein Glück: Selby bewirbt sich für Fluke des Monats

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