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Shanghai Masters: Ding, Maguire, Bingham und Selby im Halbfinale

Shanghai Masters: Ding, Maguire, Bingham und Selby im Halbfinale

23/09/2016 um 17:30

Ding Junhui gegen Stephen Maguire und Mark Selby gegen Stuart Bingham lauten die Halbfinalpaarungen beim Shanghai Masters. Ding setzte sich in einem Top-Match mit 5:3 gegen Michael Holt durch, während Maguire mit 5:1 gegen Michael White sicher gewann. Selby schlug Ryan Day mit 5:3 und Bingham hatte beim 5:1 kaum Mühe mit Ali Carter.

Ding Junhui und Michael Holt lieferten sich im Viertelfinale von Shanghai ein hochklassiges Match. Höhere Breaks von beiden waren gepaart mit exzellentem taktischem Spiel. Ding hatte die ersten beiden Frames mit einem Top-Breakl von 53 Punkten gewonnen, doch mit einer 77 leitete Holt die Wende ein und glich zur Pause zum 2:2 aus. Nach Wiederbeginn legte Ding mit einer 103 wieder vor, aber Holt konterte mit einer 64 zum 3:3. Eine 61 brachte Ding dann die erneute Führung. Trotzdem lag der Entscheidungsframe in der Luft, bis Holt im achten Frame Schwarz verschoss. Ding nutzte das zu einer 30 und machte kurz später mit Blau alles klar.

Bingham dominierte über gesamte Distanz

Michael White hatte gegen Stephen Maguire eine Reihe von Chancen und kam oft in die Bälle, doch der Waliser nutzte die vielen Chancen nicht; hohe Breaks gelangen ihm nicht. Typisch war der sechste Frame: White führte mit 59:39 bei nur noch 25 Punkten auf dem Tisch, als sich der Waliser selber auf Grün gesnookert hatte und eine schwache Safety spielte. Maguire ließ sich nicht zweimal bitten und räumte den Tisch zum klaren Sieg ab.

Mark Selby setzte sich gegen Ryan Day vor allem mit seinem Matchplay durch. Gleich drei Frames gewann der Weltmeister auf Pink. So war er mit 4:1 in Führung gegangen. Day erkämpfte sich dann zwar den sechsten Frame und verkürzte mit brillantem taktischen Spiel im siebten Frame weiter, aber Selby ließ sich nicht unter Druck setzen. Er kontrollierte den achten Frame und ließ so nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen.

Stuart Bingham dominierte gegen Ali Carter über die gesamte Distanz. Der Captain kam nicht über ein Break von 30 Punkten hinaus, während der Weltmeister von 2005 ein Top-Break von 91 Punkten spielte. Seinen einzigen Frame holte Carter zum 1:2, als Bingham beim Lochen der letzten Schwarzen auch der Spielball fiel.

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