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Snooker-WM: John Higgins setzt sich mit Ruhe, Erfahrung und hohen Breaks gegen Martin Gould durch

John Higgins mit Ruhe, Erfahrung und hohen Breaks

19/04/2017 um 00:43Aktualisiert 19/04/2017 um 07:22

John Higgins hat sich die Führung aus der ersten Session bei der Snooker-WM nicht mehr nehmen lassen. Der viermalige Champion schlug Martin Gould in der ersten Runde mit 10:6. Gould, der in der ersten Session mit 2:7 in Rückstand geraten war, spielte am zweiten Tag zwar deutlich besser, konnte den schottischen Routinier aber nicht mehr gefährden. Immer hatte Higgins eine Antwort parat.

Martin Gould war perfekt in die zweite Session gestartet. Mit einem Top-Break von 108 verkürzte er auf 4:7. Danach wechselten sich beide in einem hochklassigen Match mit den hohen Breaks ab. John Higgins verschuf sich mit einer 127 wieder etwas Luft.

Auf die 86 von Gould setzte er dann eine 67 zum 9:5. Zwar schöpfte der Londoner nach einer 80 zum 6:9 noch einmal kurz Hoffnung, doch als er im 16. Frame Brauch lang verschoss war die WM für ihn beendet. Mit einer 82 machte der „Wizard of Wishaw“ den Sieg perfekt.

Junhui muss kämpfen

Ding Junhui musste mehr als erwartet kämpfen, ehe er Zhou Yuelong mit 10:5 geschlagen hatte. Ding hatte nach der ersten Session auch mit 7:2 geführt, spielte nun aber nicht mehr so dominant und fand kaum noch in Breaks. Der 19-jährige Zhou dagegen war alles in die Waagschale.

Dank Breaks von 60 und 93 Punkten verkürzte er sofort zu Beginn der zweiten Session auf 4:7. Eine 67 verschaffte Ding zwar wieder etwas Luft, aber Zhou holte sich auch den 13. Frame. Nach dem Interval holte Ding dann aber in einem Arbeitsframe das 9:5 und legte im 15. Durchgang eine 68 vor, der er dann auch nach längerem Kampf um Foulpunkte mit Braun ins Ziel brachte.

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Chinesisches Duell im Achtelfinale

Ding Junhui trifft im Achtelfinale auf seinen chinesischen Landsmann Liang Wenbo, der Stuart Carrington mit 10:7 bezwang. Liang hatte die ersten beiden Frames gewonnen, doch dann holte der Engländer fünf Durchgänge in Folge; dabei spielte er auch drei Centuries hintereinander und stellte damit einen Crucible-Rekord ein. Bis zum Ende der ersten Session war Liang aber wieder auf 4:5 herangekommen.

Am Abend entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Liang legte jeweils vor, Carrington zog nach. Beiden unterliefen zwar viele Fehler, aber das Match lebte vom Kampf und von der Spannung. Als Liang dann aber das 9:7 geschafft hatte war die Vorentscheidung gefallen. Im 17. Frame war eine verschossene Blaue der entscheidende Fehler von Carrington, der Liang den Sieg ermöglichte.

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Trump im Hintertreffen

Judd Trump liegt nach der ersten Session gegen Rory McLeod mit 4:5 hinten. Dabei hatte Trump einen Traumstart erwischt und war mit 4:0 in Führung gegangen. Nach dem Interval diktierte aber McLeod den Rhythmus und nutzte dies, um alle fünf Frames in Folge gegen einen zunehmend frustrierten Trump zu gewinnen.

Graeme Dott führt nach der ersten Session gegen Ali Carter mit 6:3. Der Schotte war mit 4:0 in Führung gegangen. Nach der Pause kam Carter zwar besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.

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