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Snooker-WM: Judd Trump unterliegt Rory McLeod

Mitfavorit Trump kassiert frühes WM-Aus

20/04/2017 um 09:26

Eine Schulterverletzung bremste Judd Trump aus: Die Nummer zwei der Weltrangliste verlor sein Auftaktmatch bei der Snooker-WM in Sheffield mit 8:10 gegen Rory McLeod.Die Verletzung machte sich in der Morgensession am Mittwoch bemerkbar. Trump konnte nicht richtig in den Stoß gehen und auch nicht mit der üblichen Cuepower spielen. Damit war er seiner Stärken beraubt.

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Rory McLeod dagegen machte das Optimale aus seinen Möglichkeiten und präsentierte sich nach dem Match glücklich. Zum zweiten Mal in seiner Karriere erreichte er das WM-Achtelfinale. Der frustrierte Judd Trump dagegen erschien nicht zur obligatorischen Pressekonferenz. Schon in der ersten Session war Trump nach seiner 4:0-Führung mit 4:5 in Rückstand geraten.

In der zweiten Session quälte er sich dann sichtlich. Beim Stand von 9:7 für McLeod wurden die beiden vom Tisch geholt, weil die Zeit abgelaufen war. Als sie das Match am Abend fortsetzten, verkürzte Trump zwar auf 8:9, doch im nächsten Frame bekam er keinen Punkt mehr mit.

Dott schlägt Carter

In einer hochklassigen zweiten Session zog Graeme Dott mit einem 10:7 über Ali Carter in die zweite Runde ein. Dott hatte schon nach den ersten neun Frames mit 6:3 geführt. Carter verkürzte zwar am Mittwoch mit einer 111 postwendend, doch eine 74 verschaffte Dott sich wieder drei Frames Vorsprung. In dem Stil ging es weiter. Mit Breaks von 104 und 88 Punkten kam Carter noch einmal auf 7:8 heran, doch es reichte nicht mehr. Den 16. Frame dominierte Dott wieder, und als Carter im nächsten Durchgang nach einer 43 den Tisch verlassen musste ließ der Schotte sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Als „schockierend“ bezeichnete Ryan Day seine Leistung nach seinem 4:10 gegen Xiao Guodong. Xiao hatte schon nach der ersten Session mit 6:3 geführt. In der zweiten Session rettete Day sich im 13. Frame zwar mit einer 98 ins Midsession Interval, doch in den anderen drei Frames des Abends bekam er ganze 17 Punkte mit.

Kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale steht Neil Robertson. Der Australier führt nach einer einseitigen ersten Session gegen den WM-Debütanten Noppon Saenkham mit 8:1. Im sechsten Frame spielte Robertson dabei mit einer 113 auch das 500. Century seiner Karriere; er ist der erst vierte Spieler, der 500 oder mehr Hunderter-Breaks geschafft hat. Barry Hawkins steigerte sich nach dem Midsession Interval gegen Tom Ford erheblich und führt ebenfalls klar mit 7:2. Hawkins gewann dabei die letzten sechs Frames der Session. Sein Top-Break waren 132 Punkte.

Video - Perfekter Frame: Trump gelingt Maximum Break

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