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Stefan Bradl: Mehr als 40 Sekunden Rückstand in Misano

Bradl: Mehr Schatten als Licht in Misano

20/06/2017 um 10:10Aktualisiert 20/06/2017 um 10:11

Dank der vielen Ausfälle schafft es Stefan Bradl am Sonntag immerhin in die Top 10 - Die Performance der Honda Fireblade ist nach wie vor miserabel. Bereits im Training kündigte sich an, dass Bradl nicht aus eigener Kraft in die Top 10 fahren kann. An der Qualifikation für den direkten Einzug in die Superpole 2 scheiterte der Honda-Pilot deutlich. In der Superpole 1 war Schluss für den Deutschen.

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Im ersten Rennen musste Bradl durch ein technisches Problem vorzeitig kapitulieren. Damit bestätigte sich erneut, dass die 2017er-Fireblade nicht nur langsam sondern auch unzuverlässig ist.

"Es gibt nicht wirklich viel zu sagen. Das Rennen war für mich praktisch schon in der ersten Runde vorbei und, obwohl ich sofort einen ungewollten Boxenstopp einlegen musste, sah meine Crew was los war und fand eine schnelle Lösung. Das ermöglichte es mir, das Rennen fortzusetzen und zumindest noch zehn, elf Runden zu fahren, um zu prüfen, ob alles korrekt funktioniert und einige Daten zu sammeln", kommentiert Bradl Lauf eins.

Immerhin in den Top 10

Im Sonntagsrennen durfte sich der Deutsche dann über ein Top-10-Ergebnis freuen. Mit Blick auf das Rennergebnis herrschte aber nur gedämpfte Freude, denn ohne die Ausfälle von Jordi Torres, Xavi Fores, Alex Lowes, Leon Camier und Alex de Angelis sowie den Startverzicht von Chaz Davies wäre Bradl vermutlich nicht einmal in den Punkten ins Ziel gekommen.

"Das zweite Rennen war sicherlich besser, aber es war auch nicht einfach! Nach vier Runden hatte ich ein Problem mit dem Dashboard. Ich brauchte ein paar Runden, um herauszufinden, dass irgendetwas damit nicht richtig funktionierte. Erst als ich merkte, dass alles andere in Ordnung war, konnte ich mein Tempo ein bisschen steigern und das Rennen ohne weitere Schwierigkeiten zu Ende fahren", erklärt Bradl.

"Platz zehn ist kein schlechtes Ergebnis, vor allem angesichts dieser Umstände. Doch andererseits müssen wir offensichtlich für das nächste Rennen eine andere Richtung einschlagen, weil dieses Wochenende war für alle ziemlich schwer zu ertragen", berichtet der Zahlinger, der 42 Sekunden hinter Sieger Marco Melandri die Ziellinie überquerte.

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