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ATP NextGen - Elias Ymer exklusiv: "Das hat mir einen echten Boost gegeben"

Schwedens Hoffnung Ymer exklusiv: "Das hat mir einen echten Boost gegeben"

09/12/2016 um 09:59Aktualisiert 09/12/2016 um 11:59

Elias Ymer ist der Hoffnungsträger der Tennis-Nation Schweden. Der 20-Jährige ist als Nummer 160 der Weltrangliste die Nummer eins seines Landes. Im Exklusiv-Interview mit Eurosport.de spricht Ymer, der zur ATP NextGeneration gehört, über sein bestes Match, seine Idole und seinen Spielstil. Zudem verrät der Schwede, warum er gerne das Masters von Miami gewinnen würde.

Welches war bislang Ihr bestes Match als Profi?

Elias Ymer: Da fallen mir zwei ein. Der Dreisatzerfolg gegen Nick Kyrgios (2:6, 7:5, 7:6, A.d.R.) beim Sandplatzturnier in Barcelona 2015 und mein Sieg gegen Michail Kukuschkin (6:3, 7:5, A.d.R.) im Jahr zuvor beim Turnier in Bastad. Das war damals mein erster Sieg überhaupt auf der ATP Tour.

Wen würden Sie als Ihr größtes Tennis-Idol in jungen Jahren bezeichnen?

Ymer: Ich hatte sogar zwei Idole in jungen Jahren. Zum einen Fernando González, der eine exzellente Vorhand spielt. Genau das habe ich auch versucht. Und dann Robin Söderling, der ganz aus der Nähe meiner Heimatstadt Skara stammt. Dass er es soweit gebracht hat, hat mich inspiriert und mir gezeigt, dass alles möglich ist.

Was würden Sie als beste Erinnerung an Ihre Junioren-Zeit bezeichnen?

Ymer: Ganz klar die Junioren-Grand-Slam-Turniere. Mit 16, 17 Jahren da hinzufahren, das alles zu erleben. Eine super Erfahrung.

Gibt es einen Moment, der Sie dann auf der ATP Tour besonders beeindruckt hat?

Ymer: Als ich in diesem Jahr eine Wildcard für das Masters von Miami bekommen habe, eines meiner absoluten Lieblingsturniere. Ich bin dann hingeflogen, habe mich durch die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt. Da habe ich nur gedacht: Oh mann! Das hat mir einen echten Boost gegeben.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Spielstil charakterisieren?

Ymer: Mein Spiel lebt von der Vorhand, mit der ich versuche, die Ballwechsel zu diktieren. Dazu kommt ein guter und solider Aufschlag von beiden Seiten. An den Volleys arbeite ich derzeit noch.

Welches Turnier wollen Sie in Ihrer Karriere unbedingt noch gewinnen?

Ymer: Miami. Und dann natürlich die Turniere, die in Schweden ausgetragen werden.

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Was bedeutet es Ihnen, Teil der "ATP NextGen" zu sein?

Ymer: Das ist großartig, denn es zeigt mir, dass die ATP an mich glaubt. Meine Aufgabe ist es nun, konsequent an mir zu arbeiten, denn es kommen sehr viele gute junge Spieler hoch, die alle über verschiedene Potentiale verfügen.

Hatten Sie eigentlich einen Plan B, wenn es mit Tennis nicht funktioniert hätte?

Ymer: Hmmm... ich versuche erst gar nicht, an einen möglichen Plan B zu denken, es gibt für mich nur Tennis. Da ich Sport generell liebe und diszipliniert bin, würde ich wohl etwas mit Sport machen, wenn es mit Tennis nicht klappen würde.

Herr Ymer, vielen Dank für das Gespräch.

Das ist die "ATP NEXT GENERATION"

Eurosport.de stellt in Zusammenarbeit mit der ATP die neue Tennis-Generation vor. Junge, aufstrebende Profis wie Alex Zverev, Nick Kyrgios, Borna Coric, Kyle Edmund oder Taylor Fritz verraten in exklusiven Interviews, was sie antreibt, welche Momente sie nie vergessen werden und welches Turnier sie unbedingt noch gewinnen wollen.

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