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Was die Entwicklung des Tennisschlägers für Dich bedeutet

Suche nach dem heiligen Gral: Wie die Evolution des Schlägers dein Spiel verändert
Von HEAD

24/05/2017 um 10:45Aktualisiert 24/05/2017 um 10:49

Kraft und Kontrolle sind ambitionierten Tennisspielern wichtig. Neue Technologien für Tennisschläger helfen, beides auf nahezu jedem Platz umzusetzen.

DIE EVOLUTION DES TENNISSCHLÄGERS

Tennisspieler sind ganz besessen von ihrer Ausrüstung. Die Suche nach dem persönlich besten Schläger kann zu einer lebenslangen Aufgabe werden. Der Schläger ist auf dem Platz der verlängerte Arm des Spielers. Beim perfekten Schlag verschmelzen Spieler und Schläger zu einer Einheit - ein Glücksgefühl, von dem alle Tennisspieler träumen. Es ist daher keine Überraschung, dass die Suche nach dem perfekten Schläger so alt ist, wie der Sport selbst.

Das Tennisspiel hat eine reiche Geschichte, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Der erste Tennisschläger wurde allerdings erst 1874 hergestellt. Er bestand vollständig aus Holz, sodass John McEnroe damals ernsthaften Schaden hätte anrichten können.

Erst 1968 kam der erste Schläger aus Stahl auf den Markt und wurde zu einer Legende, als Superstar Jimmy Connors mit ihm spielte. Ein Jahrzehnt später erfolgte die nächste Revolution mit der Einführung des Aluminiumschlägers. Durch den Einsatz von Graphit in den 80er Jahren wurden die Schläger noch leichter und die Evolution des Tennisschlägers schritt weiter voran.

All diese Innovationen wurden durch das Verlangen nach besserer Kontrolle angetrieben und gleichzeitig vom Wunsch nach mehr Power.

Tennis rackets

Tennis racketsEurosport

DER HEILIGE GRAL AUS POWER UND KONTROLLE

Tennisspieler verlangen nach Power und Kontrolle - zwei Konzepte, die in der Tennisindustrie bisher als miteinander unvereinbar angesehen wurden.

Schläger, die viel Power bieten, weisen in den meisten Fällen einen größeren Kopf auf, womit der Trampolin-Effekt verstärkt wird. Zusätzlich sind diese Rackets leichter, länger und starrer, wodurch der Ball schneller und mit höherer Geschwindigkeit abprallt. Nicht zuletzt sind sie kopflastig ausbalanciert, um in der Schlagzone genug Gewicht zu behalten.

Die auf Kontrolle ausgelegten Schläger andererseits sind meist schwerer und haben einen kleineren Kopf, der sich weniger stark verformt. Dünnere und flexiblere Rahmen lassen den Ball ein wenig länger auf dem Schläger sitzen und geben dem Spieler mehr Kontrolle.

Zusätzlich sind auf Kontrolle ausgerichtete Schläger meist grifflastig, für mehr Beweglichkeit. Diese Rackets werden für Spieler entwickelt, die ihre eigene Kraft einsetzen wollen und vom Schläger vor allem mehr Kontrolle erwarten.

Tennis rackets, Head

Tennis rackets, HeadEurosport

Um den heiligen Gral zu finden und beide Fähigkeiten zu vereinen, griff HEAD auf Inspirationen aus verschiedenen Industrien zurück, darunter die Automobil- und Fotografiewelten, und verband sie mit seiner bereits hochentwickelten Technologie zur Herstellung von Tennisschlägern.

Das Ergebnis ist ein Multi-Material-Konzept, das zwei Materialien mit komplementären Vorzügen miteinander kombiniert. Spritzguss-Magnesium, wie man es z.B. in Autokarosserien findet, ist die perfekte Ergänzung für die "Graphene Touch"-Rackets von HEAD.

Das Multi-Material-Konzept erschafft eine nahtlose Einheit aus der leichtgewichtigen, stabilen, hochpräzisen Verarbeitung des Magnesiums und den Schockabsorptions- und Stoßdämpfungsqualitäten des Graphene Touch. Mit MxG - Magnesium und Graphene - liefert HEAD das Beste aus beiden Welten.

Das Herzstück von HEADs neuem Schläger liegt in Design und Konstruktion der einzigartigen Magnesiumbrücke. Deren Bauart gibt dem Schläger zusätzliche Power und Kontrolle, über die Vorteile hinaus, die in den Materialien selbst liegen.

The head 'genesis' racket

The head 'genesis' racketEurosport

Tennisprofis haben bereits von der Neuentwicklung Notiz genommen.

"Der Ball fühlt sich viel schwerer und größer an, das habe ich sofort gespürt", sagte Taylor Fritz (USA) nach einem Testspiel.

Head racket 4

Head racket 4Eurosport

"Mir gefällt, wie mir der Schläger Power und gleichzeitig Kontrolle gibt. Für gewöhnlich bekommst du nur eins von beiden, aber dieses Racket gibt dir beides."

Auf technischer Ebene werden die vertikalen Saiten durch die Brücke hindurchgeführt, während bei konventionellen Schlägern die Saiten die Brücke lediglich im oberen Teil berühren. Dadurch verlängern sich die frei beweglichen Hauptsaiten, was den Trampolin-Effekt verstärkt und den Sweetspot vergrößert. Darüber hinaus hat die Magnesiumbrücke durch ihre Konstruktion im Vergleich zu einem konventionellen Racket eine größere Kontaktfläche mit dem Rahmen – für mehr Stabilität und damit letztlich mehr Kontrolle.

Die Konstruktion ist nur nicht technisch revolutionär, sondern auch ästhetisch beeindruckend. Oder, wie der zwölfmalige Grand-Slam-Champion Novak Djokovic sagt: "r sieht eindrucksvoll aus … wie ein Schwert."

Video - Head Genesis / Sport Lab

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