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Asiatische Teams trumpfen im WUL-Finale auf

Asiatische Teams trumpfen im WUL-Finale auf

18/09/2017 um 17:40Aktualisiert 18/09/2017 um 17:41

Nach vier Tagen und sieben Spielen sind in Xiamen die Siegerteams in der Welt-Universitäts-Liga im 3x3-Basketball ermittelt worden.

Der Weg zum Titel war für beide erfolgreiche Mannschaften aber komplett unterschiedlich.

Bei den Frauen kommen die Sieger von der Universität der chinesischen Kultur aus Taipeh, das eben erst die Sommer-Universiade ausgerichtet hatte. Dort konnten die Gastgeber mit 26 Goldmedaillen und 90 Medaillen insgesamt ihr erfolgreichstes Auftreten bei einem sportlichen Großereignis überhaupt feiern.

In Xiamen setzte sich die Erfolgsserie fort, denn das Team mit Pin Lo, Cing Yang, I-Hsin Cheng und Ting-Yu Lin dominierte das Turnier von der Vorrunde bis ins Finale. Im Endspiel schlug die Mannschaft die Auswahl von der “University of Regina” mit 21:12. Lo und Cheng führten mit einer ausgeglichenen Angriffsleistung und jeweils sechs Punkten ihr Team zum Erfolg. Die Finalgegner aus dem kanadischen Regina erreichten zum zweiten Mal in Folge das Endspiel.

Das Podium bei den Frauen komplettierte die Qinghai Normal University. Die Mannschaft aus Nordchina unterlag im Halbfinale dem Quartett aus Taipeh mit 6:11. Im Spiel um Platz drei schlug man die Universität der Leibesertüchtigung aus Ungarn mit 17:8.

Die Sieger bei den Männern, das Mon-Altius Institut aus der Mongolei hatte dagegen einen viel schwereren Weg zum Titel. Die Mannschaft verlor ihre ersten beiden Vorrundenspiele, unter anderem mit 13:16 gegen den Vorjahressieger und späteren drittplatzierten von der McGill-Universität aus Kanada.
In der K.o.-Runde fand das Quartett mit Batzolboo Borgil, Enkhbaatar Onolbaatar, Naranbaat Batdelger und Tsogt Otgonjargal aber vor allem in der Offensive in den Rhythmus und legte einen eindrucksvollen Durchmarsch zum Titelgewinn hin.

Im Finale stand die Mannschaft Mon-Altius der Universität aus Kragujevac gegenüber. Die Serben hatten sich zuvor in der Vorschlussrunde in einem packenden Match mit 19:18 gegen McGill durchgesetzt. Im Endspiel hielt das Quartett aus der Mongolei dem 10-Punkte-Angriff von Nikola Sucov eine ausgeglichenere Offensive gegenüber.

“Ich hätte nie geglaubt, dass wir hier den ersten Platz belegen können, weil wir zum ersten Mal überhaupt im WUL-Finale dabei sind,” sagte Onolbaatar. Er fügte hinzu, dass sie nun schon auf die mögliche Titelverteidigung im Jahr 2018 vorausblicken.

Der dritte Platz der McGill-Universität folgte auf zwei Turniersiege der Kanadier in den Vorjahren. Anschließend sagten die Spieler, dass sie 2018 zurückkommen und den Titel wieder gewinnen wollen.

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