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Köhler schwimmt zu Gold, Hofmann knackt Schallmauer

Köhler schwimmt zu Gold, Hofmann knackt Schallmauer

26/08/2017 um 17:39Aktualisiert 26/08/2017 um 17:40

Nach Silbermedaillen über 800 Meter und 1500 Meter Freistil hat Schwimmerin Sarah Köhler über 400 Meter ihren Auftritt bei der Universiade in Taipeh mit Gold gekrönt.

In neuem Universiade-Rekord von 4:03,96 Minuten verwies die Studentin der Universität Heidelberg Joanna Evans von den Bahamas mit 4,56 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Bronze ging an Sierra Schmidt aus den USA.

In einem der hochklassigsten Speerwurf-Wettbewerbe der Geschichte gewann Andreas Hofmann die Silbermedaille. Herausragende 91,07 Meter reichten zu Rang zwei hinter Chao-Tsun Cheng aus Taiwan mit 91,36 Meter.

Die Gastgeber konnten sich zudem über Bronze für Shih-Feng Huang mit ebenfalls starken 86,64 Metern freuen. Es war nach den Weltmeisterschaften in Edmonton 2001 erst der zweite Speerwurf-Wettkampf der Geschichte, bei dem zwei Athleten weiter als 91 Meter warfen.

Silber für den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ADH) gab es zudem in Stabhochsprung durch Annika Roloff mit 4,40 Metern. Es gewann die höhengleiche Iryna Zhuk aus Weißrussland. Anjuli Knäsche wurde Sechste. Im Hammerwerfen glänzte die siegreiche Polin Malwina Kopron mit sehr starken 76,85 Metern.

Über 100 Meter Hürden der Frauen wurde die Niederländerin Nadine Visser ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Mehrkämpferin sicherte sich in 12,98 Sekunden die Goldmedaille. Die Titel über 200 Meter gingen an Irene Siragusa aus Italien in 22,96 Sekunden und den Franzosen Jeffrey John in 20,93 Sekunden.

Gleich sechs deutsche Leichtathleten qualifizierten sich in den Vorkämpfen jeweils für die nächste Runde. Während 800-Meter-Läufer Christoph Kessler zunächst das Halbfinale erreicht hat, stehen Diana Sujew über 1500 Meter, die Kugelstoßerinnen Sara Gambetta und Lena Urbaniak, Diskuswerfer Maximilian Klaus und Hochspringerin Jossie Graumann bereits im Finale.

Die Medaillenhoffnungen für die deutsche Schwimm-Staffel über 4×100 Meter Lagen der Frauen erfüllten sich nicht. Beim Sieg von Japan in 4:00,24 Minuten mussten sich Lisa Graf, Jessica Steiger, Aliena Schmidtke und Köhler mit Rang sieben begnügen. Steiger wurde zuvor über 50 Meter Brust ebenfalls Siebte. Es gewann Andrea Cottrell aus den USA in 30,77 Sekunden.

Im Marathon verpassten die deutschen Rollersportler Edelmetall nur knapp. Sowohl Katahrina Rumpus im Wettbewerb der Frauen als auch Etienne Ramali belegten jeweils Rang vier.

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