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Tartu feiert den Tag des internationalen Hochschulsports

Tartu feiert den Tag des internationalen Hochschulsports

27/09/2017 um 12:22Aktualisiert 27/09/2017 um 12:23

Nachdem die UNESCO den 20. September zum internationalen Tag des Hochschul-Sports ernannt hat, standen im intellektuellen Herz Estlands Sport und große Feiern im Mittelpunkt.

Das trifft besonders auf eine Stadt wie Tartu mit einer so international bekannten Hochschule wie der dortigen Universität zu. Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, dass die Olympiasiegerin im Skilanglauf, Kristina Smigun, ganz in der Nähe aufwuchs.

Unter dem Motto “der Campus kommt in die Stadt, die Stadt trifft den Campus” und mit Estland an der Spitze der Europäischen Union hat Tartu eine Serie von Veranstaltungen rund um den Universitäts-Sport auf die Beine gestellt. Die Veranstaltungen begannen mit einer großen Eröffnungsfeier und zogen sich von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht.

Zu den beliebtesten Wettkämpfen gehörten ein Hindernisparcours, Gruppentraining, Turniere in Teamsportarten und ein Zielwerfen auf den Korb im Basketball, das von FISU-Präsident Matytsin gewonnen wurde. “Wir wollen alle Studenten dazu motivieren, Sport zu betreiben”, sagte Matytsin,”„egal ob auf dem Campus oder abseits des Campus.”

Er fügte hinzu: “Sport macht Spaß. Es ist ein Weg, neue Freunde zu finden und gemeinsam Spaß zu haben. Aber mehr als das ist regelmäßiger Sport und ein gesundes Leben die Basis für lebenslangen Erfolg.”

Im Anschluss an den Tag des Internationalen Hochschulsports folgte die Europäische Woche des Sports, in der die duale Karriere zwischen Sport und Berufsleben in den Mittelpunkt gestellt wurde. Als die Studentenhauptstadt Estlands wurde Tartu dieses Jahr zum Gastgeber der Europäischen Woche des Sports erklärt. Die Studenten und die Estnische Akademische Sportföderation bewiesen ihre Unterstützung mit einer weltweiten Videobotschaft, die während eines studentischen Nachtumzugs gefilmt wurde.

Adam Roczek, Präsident der Europäischen Universitäts-Sportföderation, betonte, dass der Einsatz der Studenten sowohl auf lokaler als auch weltweiter Ebene inspirierend war. “Die Einwohner von Tartu können stolz sein, dass sie dazu beigetragen haben, physische Aktivitäten populärer zu machen und den Menschen die Bedeutung eines gesunden Lebensstils klar zu machen”, sagte Roczek. “Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Und dieses Jahr hat Tartu, in den Augen der weltweiten Universitäts-Gemeinschaft, den ersten Schritt gemacht.”

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