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Baldi und Wisniewski sind die Sieger der eSports WTCC in China

Baldi und Wisniewski sind die Sieger der eSports WTCC in China
Von FIA WTCC

10/10/2017 um 18:00Aktualisiert 12/10/2017 um 07:49

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Gergo Baldi und Nikodem Wisniewski erzielten bei der eSports WTCC in Schanghai am Sonntagabend die Laufsiege. Márk Nándori wiederum übernahm die Tabellenführung von Alexander Dornieden, der nicht am Start war.

Qualifying: Baldi fährt wie im Training nach vorn
Baldi hatte schon im Training überzeugt und fuhr im Qualifying auf die Pole-Position. Die beiden Titelfavoriten Jan Stange und Nándori erzielten Startplätze in den Top 10. Sie wussten bereits: eSports-WTCC-Spitzenreiter Dornieden würde nicht an den Rennen teilnehmen, also hatten sie eine gute Chance, Punkte auf ihn gutzumachen.

Division 1, Rennen 1: Baldi fährt allen davon
Baldi gelang ein guter Start ins Rennen. Er setzte sich vor seinem Teamkollegen bei Wauters Automotive, Kevin Siggy Rebernak, durch und ging in Führung. Stange fiel zurück. Nándori hingegen fuhr ungewohnt aggressiv und arbeitete sich so nach vorn. Während Baldi sich absetzte, wurde Rebernak in ein packendes Duell mit Kévin Leaune verwickelt. Dadurch schlossen Nándori, Bence Bánki und weitere Piloten wieder auf. Rebernak zeigte anschließend das Manöver des Jahres gegen Leaune in Kurve 1, verlor dann jedoch durch ein umstrittenes Überholmanöver von Nándori in der Haarnadel-Kurve seine Position und wurde nach hinten durchgereicht. So belegte Bánki den dritten Platz hinter Baldi und Leaune. Nándori wurde auf Rang vier gewertet, Stange kam auf Rang acht ins Ziel.

Division 1, Rennen 2: Wisniewski setzt sich durch
Norbert Leitner startete dank der umgedrehten Startaufstellung von der Pole-Position. Er führte anschließend fast das komplette Rennen an. Doch Wisniewski aus dem Team FEEDER Ragnar Simulator überholte ihn spektakulär in der letzten Kurve, und das auf der Außenbahn. Für Wisniewski war es der erste Saisonsieg. Leitner belegte Rang zwei vor Nándori, dem eigentlichen Sieger von Schanghai. Er sicherte sich den dritten Platz und damit auch die Tabellenführung. Guillaume Theot war ebenfalls stark unterwegs, büßte seine Podestchancen aber nach einem Fahrfehler ein. Für Stange ging nach einer leichten Berührung mit Wisniewski nicht mehr viel nach vorne. Er verlor einige Positionen und war so zum Aufholen gezwungen. Dann kam es zu einem hitzigen Duell mit Leaune. Baldi hatte indes aus technischen Gründen keine Möglichkeit, erneut in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Er schied schon früh aus.

Division 2: Razeyre am Ende der Sieger
Tommy Razeyre hat den Vierkampf um den Sieg in der Division 2 für sich entschieden. Für den Franzosen war es bereits der zweite Erfolg in dieser Saison. Adam Stivin, Mesca Vlad und Manuel Alves hatten sich mit Razeyre um den ersten Platz gestritten, zogen aber den Kürzeren.

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