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WTCC-Saisonrückblick #3: Ungarn

WTCC-Saisonrückblick #3: Ungarn
Von FIA WTCC

13/08/2017 um 12:00Aktualisiert 13/08/2017 um 12:10

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Mehdi Bennani machte sich in der packenden FIA World Touring Car Championship 2017 zum fünften Saisonsieger, als 45.000 Fans die Action beim WTCC JVCKENWOOD Rennen von Ungarn auf dem Hungaroring verfolgten.

Nachdem Tiago Monteiro im Honda Civic das Eröffnungsrennen gewonnen hatte, holte sich Mehdi Bennani im Citroën C-Elysée von Sébastien Loeb Racing den Sieg im Hauptrennen und damit den vierten Sieg seiner WTCC-Karriere. In der Gesamtwertung aber war es Monteiro, der als Tabellenführer nach sechs Saisonrennen nun 38 Punkte Vorsprung hatte.

Für Monteiros Honda-Teamkollege Norbert Michelisz gab es indes keinen Podestplatz zu feiern. Der Ungar schied bei seinem Heimspiel im Eröffnungsrennen infolge einer Kollision in der ersten Runde mit dem Volvo von Thed Björk aus. Im Hauptrennen fuhr Michelisz auf Platz vier.

Tom Chilton indes fuhr in beiden Rennen auf das Podium und unterstrich damit seine Titelansprüche in der WTCC Trophy. Rob Huff kämpfte sich im Eröffnungsrennen vom neunten Startplatz bis auf Platz drei nach vorn. Im Hauptrennen startete Huff von der DHL Pole-Position, konnte diese aber nicht in einen Sieg ummünzen, weil er infolge eines schlechten Starts in eine Kollision mit den Volvo-Fahrern Nicky Catsburg und Néstor Girolami in Kurve 2 der ersten Runde verwickelt wurde.

Huff und Catsburg konnten weiterfahren. Für Girolami aber endete das Rennen an Ort und Stelle an der Leitplanke. Huff, der für ALL-INKL.COM Münnich Motorsport fährt, bekam eine Durchfahrtsstrafe. Als diese ausgesprochen wurde, hatte der Brite gerade die Führung von Bennani übernommen. Der Marokkaner wiederum kämpfte mit Bremsproblemen, konnte Catsburg und Chilton aber in Schach halten und siegte. Seinen Triumph widmete Bennani seinem wenige Wochen zuvor verstorbenen Vater.

Für Girolami hatte es im Eröffnungsrennen zu Platz vier vor Catsburg und Esteban Guerrieri, dem Privatfahrer von Campos Racing, gereicht. Bennani, Yann Ehrlacher, Tom Coronel und Aurélien Panis machten die Top 10 von Rennen 1 komplett.

Im Hauptrennen ging Platz fünf hinter Michelisz an Monteiro, der damit weitere Punkte einstrich. Guerrieri holte erneut Platz sechs. Björk fuhr nach seinem vorangegangenen Ausfall auf Platz sieben. Ehrlacher, Coronel und Huff rundeten die Top 10 ab.

Platz elf im Hauptrennen war die Bestmarke für John Filippi, der im Eröffnungsrennen von der DHL Pole-Position gestartet war, dort aber sein Auto abgewürgt hatte.

DHL Pole-Position Rennen 1:John Filippi (Citroën C-Elysée WTCC)
DHL Pole-Position Rennen 2:Rob Huff (Citroën C-Elysée WTCC)
TAG Heuer Best Lap:Rob Huff (Citroën C-Elysée WTCC) mit 1:50,478
WTCC MAC3:Team Honda

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