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Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Stefan Bellof

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Die Beerdigung von Stefan Bellof

Fotocredit: Imago

VonEurosport
31/08/2016 Am 23:13 | Update 31/08/2016 Am 23:13

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Stefan Bellof.

1. September

Er galt als stärkster deutscher Autorennsportler seiner Generation. Am 1. September 1985 verunglückte Stefan Bellof bei einem 1000-Kilometer-Rennen in Spa-Francorchamps im Alter von 27 Jahren tödlich.

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Nach Erfolgen in der Formel 3 und Formel 2 wurde Porsche Ende 1983 auf den Gießener aufmerksam und verpflichtete ihn für die Sportwagen-Rennserie. Gleich bei seinem ersten Rennen ließ er die gesamte Weltspitze hinter sich. Am 28. Mai 1983 umrundete er im Porsche 956 als erster Fahrer weltweit die berüchtigte Nordschleife am Nürburgring mit mehr als 200km/h. "Niemand hat den 956 jemals so fliegen lassen wie Stefan Bellof", zitiert Auto-Motor-und-Sport seinen ehemaligen Rennleiter Peter Falk.

1984 bekam Bellof einen Platz im unterlegenen Tyrrell-Team in der Formel 1, wo er mit Achtungserfolgen auf sich aufmerksam machte. Zwischen den Formel-1-Rennen fuhr er weiter in der Sportwagenserie und sicherte sich als erster Deutscher den Weltmeistertitel.

Auch 1985 startete er in beiden Rennserien. Am 1. September kollidierte Bellof bei einem Überholmanöver in der berüchtigten Eau-Rouge-Kurve in Spa mit dem Belgier Jacky Ickx. Er kam von der Strecke und fuhr frontal gegen einen Betonpfeiler. Im Krankenhaus von Stavelot wurde sein Tod festgestellt.

Das Wrack von Stefan Bellofs Unfallwagen

Fotocredit: Imago

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