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Kein Tag wie jeder andere: Die Geburtsstunde der US Open

Kein Tag wie jeder andere: Die Geburtsstunde der US Open
Von Eurosport

31/08/2016 um 00:10Aktualisiert 31/08/2016 um 01:12

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit den US Open.

31. August

Es ist das zweitälteste Grand-Slam-Turnier nach Wimbledon. Am 31. August 1881 wurden die ersten U.S. National Championships ausgetragen, der Vorgänger der heutigen US Open.

Die Premiere des Turniers fand noch nicht in New York sondern in Newport statt. Startberechtigt waren ausschließlich Männer und Mitglieder des US-Amerikanischen Tennisverbands. Richard Sears bezwang seinen Landsmann William Glyn im Endspiel mit 6:0, 6:3 und 6:2 und wurde damit erster US-Amerikanischer Meister.

Sears sollte bis 1887 jeden Titel in Newport gewinnen. Damit ist er gemeinsam mit William Larned und Bill Tilden Rekordsieger bei den Männern in der Geschichte des Turniers und der Einzige, der die sieben Siege in Folge errang. Molla Mallory bei den Frauen brachte es zwischen 1915 und 1926 sogar auf insgesamt acht Turniersiege.

1887 durften erstmals Frauen mitspielen, und Ellen Hansell krönte sich zur Titelträgerin. 1915 zog das Turnier in den New Yorker Stadtteil Forest Hills um. Seit 1975 wird in Flushing Meadows aufgeschlagen.

Den heutigen Namen US Open trägt das Turnier seit 1968, als mit Beginn der "Open Era" im Tennis Profis zugelassen waren. Serena Williams kann 2016 ihren siebten Turniererfolg in Flushing Meadows feiern und wäre damit alleinige Rekordhaltern in der "Open Era".

Serena Williams

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