7. September

Am 7. September 1980 standen sich John McEnroe und Björn Borg in einem der denkwürdigsten US-Open-Endspiele aller Zeiten gegenüber. Es war die Neuauflage eines weiteren großen Finales zwischen den beiden Tennis-Stars. In Wimbledon bezwang der Schwede den US-Amerikaner in fünf Sätzen.

Alle Sportarten
Kein Tag wie jeder andere: van Almsick wird Weltmeisterin nach Vorlaufaus
05/09/2016 AM 23:16

Auch im Halbfinale von Flushing Meadows mussten beide bereits über die volle Distanz gehen. Borg schlug den Südafrikaner Johan Kriek mit 4:6, 4:6, 6:1, 6:1 und 6:1. McEnroe setzte sich mit 6:4, 5:7, 0:6, 6:3 und 7:6 gegen seinen Landsmann Jimmy Connors durch.

Der damals 21-jährige McEnroe fuhr als Titelverteidiger nach New York. Der drei Jahre ältere Borg hatte zuvor die French Open und Wimbledon gewonnen und hatte sich Hoffnungen auf den Jahres-Grand-Slam ausgerechnet. Die Australian Open fanden damals im Dezember statt.

Bereits der erste Durchgang versprach einiges. Borg servierte zweimal zum Satzgewinn, konnte aber beide Spiele nicht durchbringen. McEnroe gewann den Satz schließlich im Tiebreak. Im zweiten Durchgang schien die Gegenwehr des Schweden gebrochen. McEnroe entschied den Satz mit 6:1 für sich.

Aber wer mit einem schnellen Ende der Partie gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Borg kämpfte sich in das Match zurück, gewann den dritten Satz im Tiebreak und den vierten mit 7:5.

Beim Stand von 3:3 im fünften Durchgang hatte der Schwede dann aber Probleme mit dem ersten Aufschlag. McEnroe nutzte das zu entscheidenden Break und gewann den Durchgang schließlich mit 6:4. "Beim Handshake am Netz habe ich gesehen, dass er verzweifelt war", sagte McEnroe später über seinen Gegner.

John McEnroe 1982

Fotocredit: Imago

Alle Sportarten
Kein Tag wie jeder andere: Das Geiseldrama von München
04/09/2016 AM 21:46
Alle Sportarten
Kein Tag wie jeder andere: Meyfarth holt Gold in München
03/09/2016 AM 21:47