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Messi, Ginobili, Del Potro, Fangio: Wo sind diese Stars des argentinischen Sports groß geworden?

Messi, Ginobili, Del Potro, Fangio: Wo sind diese Stars des argentinischen Sports groß geworden?

28/10/2016 um 08:30Aktualisiert 28/10/2016 um 10:22

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Lionel Messi ist in Rosario geboren, Juan Martin Del Potro in Tandil, Diego Maradona ist als Fußballer in Buenos Aires aufgewachsen: Entdecken Sie Argentinien, indem Sie seinen größten Sportlern zu ihren Wurzeln zurück folgen.

Juan Martin Del Potro

"Der Turm von Tandil": Der Spitzname von Juan Martin Del Potro verrät viel über ihn. Seine Größe (er misst 1,98 m) und seinen Geburtsort. Der Sieger der US Open 2009 wurde 1988 in Tandil geboren, wie auch andere Tennisprofis: Juan Monaco, Maximo Gonzalez oder auch Mariano Zabaleta.

Das sind viele Champions für diese Stadt von 120.000 Einwohnern, umgeben von sanften Hügeln und in einem Gebiet gelegen, das zu Outdoor-Aktivitäten einlädt, wie etwa Wandern, Reiten oder Kanufahren auf dem See. Tandil bereitete Del Potro nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Rio 2016, bei denen er Silber gewann, einen triumphalen Empfang.

Lionel Messi

Das Wunderkind von Barça wurde in der drittgrößten Stadt des Landes geboren, in Rosario. Die Hafenstadt liegt am Paraná, einem Fluss, der ebenso groß ist wie der Mississippi. Sie ist bekannt für ihre beiden rivalisierenden Fußballvereine (Rosario Central und Newell's Old Boys, der Klub von Messi), für das Geburtshaus von Che Guevara und für das "Monumento a la Bandera". An diesem Ort wurde die argentinische Fahne zum ersten Mal gehisst und ein im Jahre 1957 enthülltes Denkmal würdigt diesen historischen Moment. Das ist für jeden Besucher der Stadt eine obligatorische Sehenswürdigkeit.

Neben dem fünffachen Gewinner des Ballon d'Or hat die Stadt in der Provinz Santa Fe noch andere große Namen des argentinischen Fußballs hervorgebracht, wie Angel Di Maria, Ezequiel Lavezzi, Javier Mascherano oder auch die Trainer Gerardo Martino und Marcelo Bielsa.

Lionel Messi

Lionel MessiAFP

Manu Ginobili

Olympiasieger 2004 in Athen, vierfacher NBA-Champion (2003, 2005, 2007, 2014) sowie Sieger der EuroLeague (2001), das sind die beeindruckenden Erfolge von Manu Ginobili, einem der erfolgreichsten Spieler im Weltbasketball. Der Star, der gegenwärtig bei den San Antonio Spurs spielt, ist vor 39 Jahren in Bahia Blanca geboren, 650 km von Buenos Aires entfernt und an der Grenze zu Patagonien gelegen.

Diese Hafenstadt am Atlantik gilt allgemein als Hauptstadt des argentinischen Basketballs. Sie beherbergt zahlreiche Museen und ein Theater im neoklassischen Stil. Die Strände liegen außerhalb des Stadtzentrums, aber der Umweg lohnt sich.

Manu Ginobili - Argentinien

Manu Ginobili - ArgentinienAFP

Diego Maradona

Das Idol von ganz Argentinien erblickte im Jahr 1960 das Licht der Welt in Lanus, einer Vorstadt von Buenos Aires. Der „Pibe de Oro“ (Goldjunge) wurde mit 11 Jahren von dem Hauptstadt-Klub Argentinos Juniors verpflichtet. Dort bestreitet er sein erstes Profispiel kurz vor seinem 16. Geburtstag. 1981 wechselt er zu einem der beiden großen Vereine von Buenos Aires, Boca Juniors. Obwohl er seine Karriere in Europa fortsetzt, wird Maradona in Argentinien zur Legende, indem er 1986 den Weltmeistertitel für sein Land gewinnt.

In Buenos Aires wird er mit einigen Graffiti gewürdigt, von denen das größte im Viertel von Palermo die berühmte "Hand Gottes" zeigt, das Tor, das er bei der Weltmeisterschaft 1986 gegen England mit der Hand erzielte. Buenos Aires ist nicht nur das Zentrum des argentinischen Fußballs, sondern auch die wirtschaftliche und kulturelle Hauptstadt des Landes. Die verschiedenen Viertel spiegeln die Vergangenheit und die Weltoffenheit Argentiniens wider.

Diego Maradona

Diego MaradonaAFP

Juan Manuel Fangio

Fangio gilt als einer der größten Autorennfahrer der Geschichte. Er wurde in Balcarce geboren und ist dort auch begraben. Der Argentinier wurde fünf Mal Weltmeister in der Formel 1 (1951, 1954, 1955, 1956 und 1957) und ist bis heute der Fahrer mit der höchsten Siegquote (51 Rennen, 24 Siege). Seine Geburtsstadt würdigte ihn mit einem Museum, in dem zahlreiche Wagen ausgestellt sind, und im Jahre 1972 wurde ihm zu Ehren eine Autorennstrecke eingeweiht.

Ein Besuch der Stadt lohnt sich auch wegen der Sierras, die sie umgeben. Die umgebenden Hügel sind ideal zum Gleitschirmfliegen, Trekking und Wandern.

Juan Manuel Fangio gewann insgesamt fünf Formel-1-Titel

Juan Manuel Fangio gewann insgesamt fünf Formel-1-TitelSID

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