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Kein Tag wie jeder andere: Die erste Vierschanzentournee

Kein Tag wie jeder andere: Auftakt zur ersten Vierschanzentournee
Von Eurosport

31/12/2017 um 01:51Aktualisiert 31/12/2017 um 11:58

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit der "Geburt" der Vierschanzentournee.

1. Januar

Erste Pläne für eine Vierschanzentournee gab es bereits 1949. Die österreichischen Skispringer Helmut Ziegler und Emmerich Pepeunig sowie ihr deutscher Kollege Franz Rappenglück hatten die Idee für eine deutsch-österreichische Springertournee.

Bis zur Umsetzung sollte es aber noch fast vier Jahre dauern. Am 1. Januar 1953 begann in Garmisch-Partenkirchen die erste Vierschanzentournee. Schon damals wurde in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gesprungen.

Die Reihenfolge der Wettkämpfe war allerdings noch eine andere. Das Neujahrsspringen bildete den Auftakt, danach folgten Oberstdorf, Innsbruck und Bischofshofen. Mit der zweiten Tournee wurde der heute noch übliche Zeitplan mit dem Beginn in Oberstdorf Ende Dezember eingeführt.

Erster Sieger des Traditionswettbewerbs war der Österreicher Sepp Bradl, nach dem inzwischen das Stadion in Bischofshofen benannt ist. Es sollte fünf Jahre dauern, bis mit Helmut Recknagel zum ersten Mal ein Deutscher die Tournee gewann.

Rekordsieger ist der Finne Janne Ahonen mit fünf Erfolgen. Als bislang einziger Springer weltweit war Sven Hannawald 2001/02 bei allen vier Einzelwettkämpfen innerhalb einer Tournee erfolgreich.

Sven Hannawald in Bischofshofen bei der Vierschanzentournee 2001-2002

Sven Hannawald in Bischofshofen bei der Vierschanzentournee 2001-2002Imago

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